Die Haut ist das größte menschliche Organ. Sie ist ein wichtiges Sinnesorgan zur Wahrnehmung von Berührung, Schmerz, Hitze und Kälte.

Die Haut eines Neugeborenen ist bei der Geburt noch nicht vollständig entwickelt. Erst in den ersten Lebensmonaten erreicht sie die volle Funktionsfähigkeit. So ist z.B. das Unterhautfettgewebe noch nicht vollständig entwickelt und die Temperaturregulierung durch die Schweißdrüsen nicht ausreichend - das Baby neigt dadurch zu Auskühlung oder Hitzestau!

Grundsätzlich möchten wir Ihnen das Folgende nahe legen: Schonen Sie - insbesondere in den ersten Lebenswochen - die Haut Ihres Babys. Setzen Sie es nie direkt der Sonne aus, denn es hat durch die sehr geringe Melaninproduktion praktisch keinerlei natürlichen Sonnenschutz. Reduzieren Sie chemische Einflüsse, z.B. indem Sie neue Kleidung vor dem Tragen mindestens einmal waschen, denn die im Vergleich zum Körpergewicht sehr große Hautoberfläche sowie die kleinen Talgdrüsen machen ein Neugeborenes besonders anfällig für Reizstoffe.

Gönnen Sie der Haut Ihres Babys Luft, berühren Sie es oft auf der nackten Haut. Achten Sie dabei jedoch immer darauf, ein Auskühlen zu vermeiden.
Gerade die Haut des Neugeborenen bereitet den Eltern häufig Sorgen. Verfärbungen, Geburtsmale, Pusteln und Ausschlag treten häufiger auf, sind aber meist harmlos.

Viele wertvolle Hinweise und Pflegetipps zur Babyhaut gibt das folgende Interview:

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