Als Käseschmiere (Vernix caseosa) bezeichnet man die weiße Schicht, die bei manchen Neugeborenen die gesamte Haut bedeckt, bei anderen nur an vereinzelten Stellen zu finden ist. Es handelt sich um ein Talgdrüsensekret, das im Mutterleib als Schutzschicht dient und bei der Geburt wie ein Gleitmittel funktioniert. Nach der Geburt schützt die weiße Hülle vor einem Auskühlen des Babys. Wenig oder gar keine Käseschmiere findet sich besonders bei Kindern, die weit nach dem errechneten Geburtstermin zur Welt kommen.

Heute weiß man, dass die Käseschmiere wie eine Art Salbe einen natürlichen Hautschutz darstellt. Sie sollte auf der Haut belassen werden und nicht mehr - wie früher und zum Teil heute noch üblich - nach der Geburt entfernt werden.
Schon nach ein paar Tagen ist das Sekret vollständig eingezogen. Wenn sich dann noch Reste in den Hautfalten finden, kann man diese vorsichtig entfernen.

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