Babys Entwicklung im 8. Monat

Grobmotorische und feinmotorische Entwicklung: Immer mehr Babys können nun selbstständig sitzen und krabbeln bzw. mit dem Hintern auf dem Boden herumrutschen. Der Vierfüßlerstand ist Normalität.

 

Jede Schublade wird zum Hochziehen genutzt. Spätestens jetzt sollten Sie alles kindersicher gestalten. Alles sollte standfest sein, Baby sollte keine verschluckbaren Gegenstände in Greifnähe erlangen können und im Falle eines Falles nicht auf scharfkantige Ecken oder Raumaccessoires stürzen können. Steckdosen sollten mit einem entsprechenden Einsatz verschlossen und die Treppen mit einem Gitter gesichert werden. Aus leidvoller eigener Erfahrung können wir Ihnen versichern, dass ein Baby unerwartet schnell einen Abgrund erreichen kann. Achtung: Auch Blumentöpfe werden gnadenlos leegebaggert.

Die unweigerlich auftretenden Stoß- und Fallerfahrungen gehören zur Entwicklung eines Menschen einfach dazu. Trotzdem sollten Sie in dieser Zeit Baby zur Sicherheit möglichst nie alleine in einem Raum lassen.

Manch ein Baby fängt an, auf Dinge zu zeigen und diese mit dem sogenannten "Zangengriff" - also mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger - oder dem "Pinzettengriff" aus Daumen und Zeigefinger zu umschließen. Lassen Sie Ihr Baby nun auch alleine mit dem Löffel essen, obwohl dies zunächst in einer schönen Schweinerei endet ...

Die Sehfähigkeit hat nun nahezu Erwachsenenniveau erreicht.

Die Gefühlsäußerungen Ihres Babys werden deutlicher, sogar Luftküsschen sind möglich. Sie werden es auch merken, wenn Sie etwas tun, was Ihrem Baby nicht passt ... Doch noch fällt Baby die Trennung von Ihnen sehr schwer. Das heißt nicht, dass Sie dieser Angst immer nachgeben müssen. Ihr Baby kann jetzt lernen, mit kurzen Trennungsphasen umzugehen. Aber steigern Sie diese sanft, zeigen Sie dem Baby, wie lieb Sie es haben, und versichern Sie ihm immer, dass Sie bald wieder da sind. Jedes Kind ist in diesem Punkt anders. Unser Tipp: Gehen Sie liebevoll mit der Individualität Ihres Babys um, schenken Sie lieber eine Zusatzkuscheleinheit als eine zu wenig, auch wenn es in dem konkreten Moment nervt, wenn der Termin drängt.

Das Fremdeln erreicht um diese Zeit seinen Höhepunkt - auch 8-Monats-Angst genannt. Zwingen Sie Ihr Baby zunächst zu nichts - es wird bald wieder zutraulicher werden.

Spiele: So sehr Baby nun fremdelt, so interessant findet es die Begegnung mit anderen Babys. Krabbelgruppe und Co. wären nun also gerne gesehen. Künftige Profikicker können glucksen nun vor Freude, wenn man sie gegen einen Ball kicken lässt (schwingt), sogar ein kleiner Wettstreit im Tauziehen ist nun möglich, zum Beispiel mit dem Spucktuch.

Ein Spieltrainer mit seinen zahlreichen Möglichkeiten wäre nun das Geschenk der Wahl. Baby wird daran mit Begeisterung herumdrücken, ziehen und schlagen. Weitere Anregungen unter "Babyspiele im 8. Monat".

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