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Die Mundhygiene bei Kindern besteht nicht nur aus dem täglichen Zähneputzen. Zwar bildet dies eine wichtige Säule für gesunde Hygiene, aber auch andere Faktoren beeinflussen die Gesundheit der kindlichen Zähne.

Während das richtige Zähneputzen mit Hilfe ein paar Tricks und Hilfestellungen erlernt werden kann, sind erweiterte Mundhygienemaßnahmen schon etwas schwerer umzusetzen. Doch welche erweiterten Maßnahmen sind wirklich zielführend und sollten dementsprechend auch schon in der frühen Kindheit umgesetzt werden?

 
 

Die richtige Ernährung

Wie stark die zu sich genommenen Nahrungsmittel die Gesundheit der Zähne beeinflusst ist nur wenigen bekannt. Bereits im Babyalter kann diese zur Gefahr für gesunde Zähne werden. Auch das Milchfläschchen kann bereits den Zahnschmelz der Milchzähne angreifen.

Dieses Risiko kann aber durch die zeitlich richtige Nahrungsaufnahme eingeschränkt werden. Denn der im Mund vorhandene Speichel dient zur Neutralisierung von Säure und Bakterien, welche hauptsächlich durch die Aufnahme von Zucker entstehen.

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Neben den einzelnen Nahrungsaufnahmen sollte deshalb mindestens eine Stunde Ruhepause eingehalten werden. Da des Nachts nur kaum Speichel gebildet wird, ist das abendliche Putzen der Zähne besonders wichtig.

Um den Zahnschmelz der Zähne zu schonen, sollte die Einnahme von Zucker beschränkt werden. Ebenso empfiehlt es sich ein etwas größere Süßigkeit auf einmal zu verspeisen, als viele kleinere süße Zwischenmahlzeiten über den Tag verstreut zu konsumieren.

Zähne können aber auch durch eine gesunde Ernährung angegriffen werden. Dies ist möglich, da viele gesunde Nahrungsmittel wie Obst dennoch viel Fruchtzucker und Säuren beinhalten können.

Generell sollte also auf zuckerarme Ernährung zurückgegriffen werden und auch säurehaltige Lebensmittel wie Zitrone oder viele Softdrinks verzichtet werden.

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Erweiterte Maßnahmen

Neben der Einhaltung dieser grundlegenden Zahngesundheitsregeln können weitere Schritte für die Gesundheit der Baby- und Kinderzähne gegangen werden:

  • Eine Vorsorgeuntersuchung sollte mindestens einmal jährlich im Rahmen der Kinderprophylaxe durchgeführt werden. Die erste Untersuchung empfiehlt sich bereits ab dem sechsten Monat.
  • Die professionelle Zahnreinigung hingegen ist bereits fester Bestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe für Erwachsene. Doch auch für Kinder empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung spätestens ab dem sechsten Lebensjahr. Im Zuge dieser kann auch die Effizienz des Putzvorgangs beurteilt werden. Mit Hilfe von speziellen Färbemitteln färbt sich übrig gebliebener Plaque nach dem Putzvorgang. Hierdurch können Problemzonen und nur schwer erreichbare Areale gekennzeichnet und der Putzvorgang angepasst werden.
  • Die erweiterte Kinderprophylaxe kann auch eine Fissurenversiegelung beinhalten. Hierbei werden tiefe Furchen in den Zähnen versiegelt, um Karies und anderen Bakterien weniger Angriffsfläche zu bieten.
  • In Deutschland haben sich zu dem weitere Maßnahmen wie die Gruppenprophylaxe im Zuge des Besuchs einer Kita oder Grundschule bewährt. Hierbei werden ganze Klassen gemeinsam untersucht und Eltern über den Gesundheitszustand und weitere Schritte informiert. 

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