Dieses ja, jenes nicht – Checkliste für die Schwangerschaft
Kaum ist der Schwangerschaftstest positiv, scheint sich der Alltag in eine endlose Liste aus Geboten und Verboten zu verwandeln. Darf Kaffee noch sein? Ist Sport gefährlich? Was ist mit Sushi, Sauna, Sex, Flugreisen oder Medikamenten?
Die beruhigende Antwort lautet: Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Bei einem normalen Verlauf kann vieles weitergehen – allerdings mit mehr Aufmerksamkeit für Infektionsrisiken, Überlastung und bestimmte Schadstoffe.
Diese Checkliste unterscheidet zwischen drei Kategorien:
- ✅ Ja: in einer unkomplizierten Schwangerschaft grundsätzlich möglich oder empfehlenswert
- ⚠️ Mit Augenmaß: abhängig von Menge, Schwangerschaftswoche oder persönlichem Risiko
- ⛔ Besser nicht: nach aktuellem Kenntnisstand zu vermeiden
Bei einer Risikoschwangerschaft, chronischen Erkrankungen, Beschwerden oder auffälligen Befunden gelten immer die individuellen Empfehlungen der behandelnden Praxis.
Kernaussagen des Artikels
- Umsicht statt pauschaler Verbote: Eine unkomplizierte Schwangerschaft verlangt keine vollständige Schonung. Entscheidend ist, vermeidbare Risiken durch Infektionen, Schadstoffe, ungeeignete Medikamente, Überhitzung und Verletzungen zu reduzieren.
- Lebensmittel sicher auswählen: Rohe oder nicht vollständig gegarte tierische Lebensmittel können Listerien, Toxoplasmen oder Salmonellen übertragen. Fleisch, Fisch und Eier sollten daher gut durchgegart, Obst und Gemüse gründlich gewaschen und Rohmilchprodukte sorgfältig geprüft werden.
- Alkohol, Nikotin und Cannabis meiden: Für Alkohol ist keine sichere Menge bekannt. Auch E-Zigaretten, Tabakerhitzer, Cannabis und Passivrauch sind keine unbedenklichen Alternativen.
- Koffein begrenzen: Kaffee ist nicht grundsätzlich verboten, insgesamt sollten jedoch höchstens 200 Milligramm Koffein pro Tag aufgenommen werden. Dabei zählen auch Tee, Cola, Kakao, Schokolade, Mate und koffeinhaltige Arzneimittel mit.
- Nährstoffe gezielt ergänzen: Besonders wichtig sind Folsäure, Jod und DHA. Eisen, Vitamin D, Magnesium und Multivitaminpräparate sollten dagegen nicht wahllos, sondern nach persönlichem Bedarf und möglichst auf medizinische Empfehlung eingenommen werden.
- Bewegung ausdrücklich erwünscht: Bei normalem Schwangerschaftsverlauf sind mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche sinnvoll. Sportarten mit hohem Sturz-, Stoß- oder Kollisionsrisiko sowie Training bis zur völligen Erschöpfung eignen sich nicht.
- Medikamente fachlich prüfen: Arzneimittel dürfen weder eigenmächtig begonnen noch plötzlich abgesetzt werden. Das gilt auch für rezeptfreie Schmerzmittel, Nasensprays, Heilpflanzen, ätherische Öle und Nahrungsergänzungsmittel.
- Alltag und Nähe bleiben möglich: Sex, Autofahren, Reisen, Zahnarztbesuche und unter bestimmten Voraussetzungen auch Sauna sind meist weiterhin möglich. Individuelle Risiken, Beschwerden und der jeweilige Schwangerschaftsverlauf entscheiden darüber, wann Vorsicht oder ärztliche Rücksprache notwendig ist.
- Impfstatus früh prüfen: Bestimmte Impfungen wie die gegen Keuchhusten und saisonale Influenza werden in der Schwangerschaft ausdrücklich empfohlen. Lebendimpfstoffe werden während der Schwangerschaft dagegen normalerweise nicht verabreicht.
- Warnzeichen ernst nehmen: Blutungen, Fruchtwasserabgang, starke Schmerzen, Fieber, Sehstörungen, ausgeprägte Kopfschmerzen oder deutlich weniger Kindsbewegungen müssen zeitnah abgeklärt werden. Bei schwerer Atemnot, Bewusstlosigkeit oder starker Blutung ist der Rettungsdienst unter 112 zuständig.
- Arbeitsplatz und Haushalt mitdenken: Auch berufliche Gefahrstoffe, schwere körperliche Belastung, Infektionskontakt sowie aggressive Reinigungs- und Lösungsmittel können relevant sein. Unsichere Arbeitsbedingungen sollten frühzeitig mit Betrieb, Betriebsarzt oder gynäkologischer Praxis besprochen werden.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
Das Wichtigste in Kürze
- Alkohol, Nikotin und Cannabis sind tabu. Eine sichere Menge ist nicht bekannt. Das gilt auch für E-Zigaretten, Tabakerhitzer und Passivrauchen.
- Rohes tierisches Essen gehört nicht auf den Teller. Fleisch, Fisch und Eier sollten vollständig durchgegart sein. Auch Rohmilchprodukte und bestimmte gekühlte Fertigprodukte können Infektionsrisiken bergen.
- Kaffee ist nicht grundsätzlich verboten. Insgesamt sollten jedoch höchstens 200 Milligramm Koffein pro Tag aufgenommen werden.
- Bewegung ist ausdrücklich erwünscht. Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche sind für die meisten Schwangeren sinnvoll. Sportarten mit hoher Sturz-, Stoß- oder Verletzungsgefahr eignen sich dagegen nicht.
- Medikamente niemals eigenmächtig einnehmen oder absetzen. Das gilt auch für pflanzliche Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und rezeptfreie Arzneimittel.
- Folsäure, Jod und DHA verdienen besondere Aufmerksamkeit. Eisen, Vitamin D und andere Präparate sollten dagegen nicht automatisch, sondern nach individuellem Bedarf eingenommen werden.

Bei welchem Thema warst du in der Schwangerschaft am häufigsten unsicher?
Essen: Dieses darf auf den Teller
✅ Ausgewogen und abwechslungsreich essen
Eine gute Schwangerschaftsernährung ist überwiegend pflanzenbetont: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und eine kleine Portion Nüsse liefern viele wichtige Nährstoffe. Hinzu kommen Milchprodukte, Eier, gut durchgegartes Fleisch und geeigneter Fisch.
„Für zwei essen“ ist nicht nötig. Der Energiebedarf steigt erst im Verlauf der Schwangerschaft moderat. Entscheidend ist nicht die doppelte Menge, sondern eine höhere Nährstoffdichte.
✅ Obst, Gemüse und Salat gründlich waschen
Frische pflanzliche Lebensmittel sind wertvoll, können aber Erde, Parasiten oder Keime tragen. Deshalb gilt:
- unter fließendem Wasser gründlich waschen
- beschädigte oder faulige Stellen entfernen
- vorgeschnittene Ware möglichst frisch verbrauchen
- Küchenmesser und Schneidebretter sauber halten
- rohe und gegarte Lebensmittel getrennt verarbeiten
✅ Fisch essen – aber den richtigen
Ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen, kann die Versorgung mit Jod und Omega-3-Fettsäuren unterstützen. Besonders geeignet sind gut durchgegarter Lachs, Hering, Sardinen oder Makrele.
Fische mit potenziell hoher Quecksilberbelastung sollten gemieden oder nur sehr selten gegessen werden. Dazu zählen insbesondere Hai, Schwertfisch und große Thunfischarten. Auch Aal und Heilbutt sollten nicht regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
⛔ Kein rohes Fleisch und kein roher Fisch
Zu vermeiden sind unter anderem:
- Mett und Tatar
- Carpaccio
- nicht vollständig durchgebratene Steaks
- roher Schinken und manche Rohwürste
- Sushi mit rohem Fisch
- rohe Austern und andere rohe Meeresfrüchte
- kalt geräucherter oder gebeizter Fisch, sofern er nicht anschließend erhitzt wird
Der Grund sind vor allem Listerien, Toxoplasmen, Salmonellen und andere Krankheitserreger. Eine Infektion kann bei der Schwangeren mild verlaufen, für das ungeborene Kind aber schwerwiegende Folgen haben.
⛔ Keine rohen oder halb rohen Eier
Eiweiß und Eigelb sollten fest sein. Vorsicht ist daher bei selbst gemachter Mayonnaise, Tiramisu, Mousse au Chocolat, rohem Kuchenteig und Speiseeis mit nicht erhitztem Ei geboten.
Auch Sprossen und Tiefkühlbeeren sollten in der Schwangerschaft nur gegessen werden, wenn sie zuvor gründlich erhitzt wurden.
⚠️ Milchprodukte genau ansehen
Pasteurisierte Milch, Joghurt, Quark und viele Käsearten sind unproblematisch. Gemieden werden sollten jedoch:
- rohe Milch
- Produkte mit dem Hinweis „aus Rohmilch“
- Weichkäse mit Rotschmiere oder Oberflächenschimmel, insbesondere mit Rinde
- offen angebotener Frischkäse oder Käse aus längerer Thekenlagerung
Bei verpacktem Käse lohnt sich ein Blick auf Kennzeichnung und Haltbarkeit. Die Käserinde sollte vorsichtshalber entfernt werden.
Getränke: Wasser ja, Alkohol nein
✅ Ausreichend trinken
Etwa 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Getränke täglich sind für viele Schwangere eine gute Orientierung. Bei Hitze, Sport, Fieber, Erbrechen oder Durchfall kann der Bedarf steigen.
✅ Kaffee und Tee in Maßen
Die Gesamtmenge an Koffein sollte 200 Milligramm am Tag nicht überschreiten. Das entspricht ungefähr zwei Tassen Filterkaffee zu jeweils 200 Millilitern. Die tatsächliche Menge schwankt allerdings je nach Sorte und Zubereitung.
Koffein steckt außerdem in:
- Espresso
- schwarzem und grünem Tee
- Cola
- Kakao und Schokolade
- Mate und Guarana
- manchen Kopfschmerzmitteln
⛔ Keine Energydrinks
Energydrinks enthalten häufig viel Koffein und weitere anregende Substanzen. Sie sind in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert.
Auch chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon und Tonic Water sollten vorsorglich gemieden werden.
⚠️ Kräutertee ist nicht automatisch harmlos
Kräutertees sollten abwechslungsweise und nicht literweise über längere Zeit getrunken werden. Manche Pflanzenstoffe sind in der Schwangerschaft nicht ausreichend untersucht. Das gilt auch für vermeintlich sanfte Heil-, Entwässerungs- oder Entgiftungstees.
⛔ Alkohol konsequent vermeiden
Es gibt keine nachgewiesen sichere Alkoholmenge und keinen sicheren Zeitpunkt in der Schwangerschaft.
Auch ein gelegentliches Glas Wein, Sekt oder Bier kann nicht als unbedenklich eingestuft werden.
Alkoholfreie Getränke können geringe Restmengen enthalten. Produkte mit der Kennzeichnung „0,0 Prozent“ sind die sicherere Wahl.
Wurde Alkohol getrunken, bevor die Schwangerschaft bekannt war, gilt: ab jetzt darauf verzichten und bei wiederholtem oder stärkerem Konsum offen mit der gynäkologischen Praxis sprechen. Eine einzelne unbeabsichtigte Situation erlaubt noch keine Aussage darüber, ob eine Schädigung eingetreten ist.
Nahrungsergänzung: Sinnvoll ist nicht automatisch viel
✅ Folsäure frühzeitig einnehmen
Bei Kinderwunsch werden täglich 400 Mikrogramm Folsäure empfohlen. Die Einnahme sollte möglichst mindestens vier Wochen vor der Empfängnis beginnen und bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche fortgesetzt werden.
Nach den aktualisierten deutschen Handlungsempfehlungen gilt: Wurde nicht mindestens vier Wochen vor der Empfängnis mit Folsäure begonnen, werden bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche 800 Mikrogramm täglich empfohlen.
Bei bestimmten Erkrankungen, früheren Neuralrohrdefekten oder der Einnahme einzelner Medikamente kann eine andere Dosierung nötig sein. Diese gehört in ärztliche Hand.
✅ Jod ergänzen – mit einer wichtigen Ausnahme
Während der gesamten Schwangerschaft werden zusätzlich zur Ernährung meist 100 bis 150 Mikrogramm Jod täglich empfohlen.
Bei Schilddrüsenerkrankungen sollte Jod jedoch nicht eigenmächtig eingenommen werden. Hier muss die Dosierung individuell abgestimmt werden.
✅ Auf DHA achten
Empfohlen werden täglich etwa 200 Milligramm DHA, eine langkettige Omega-3-Fettsäure. Das lässt sich durch ein- bis zweimal wöchentlich verzehrten fettreichen Meeresfisch oder durch ein geeignetes Supplement erreichen.
Wer keinen Fisch isst, kann ein DHA-Präparat auf Fisch- oder Algenölbasis besprechen.
⚠️ Eisen und Vitamin D nur nach Bedarf
Eisen sollte nicht routinemäßig „auf Verdacht“ eingenommen werden. Eine unnötige Einnahme kann Übelkeit, Verstopfung und andere Beschwerden verursachen. Grundlage sollten Blutwerte und eine medizinische Empfehlung sein.
Auch Vitamin D, Magnesium und andere Präparate sind nicht automatisch für jede Schwangere nötig.
⛔ Keine hoch dosierten Multivitaminpräparate auf eigene Faust
Vor allem eine zu hohe Aufnahme von Vitamin A in Form von Retinol kann problematisch sein. Leber und Leberprodukte sollten insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel nicht regelmäßig gegessen werden.
Auch pflanzliche Präparate, ätherische Öle und sogenannte Detoxprodukte können pharmakologisch wirksame Stoffe enthalten.
Bewegung und Sport: Aktiv bleiben statt schonen
✅ Regelmäßige Bewegung ist erwünscht
Bei einer unkomplizierten Schwangerschaft werden mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche, verteilt auf mehrere Tage, empfohlen. Dazu können gehören:
- zügiges Spazierengehen
- Schwimmen und Wassergymnastik
- Radfahren auf sicheren Strecken oder dem Ergometer
- angepasstes Krafttraining
- Schwangerschaftsyoga und Pilates
- Beckenbodentraining
- sanftes Mobilitäts- und Dehnungstraining
„Moderat“ bedeutet: Die Atmung darf schneller werden, ein Gespräch sollte aber noch möglich sein.
Wer bislang kaum Sport gemacht hat, beginnt langsam. Bereits kurze Spaziergänge sind wertvoll. Wer vor der Schwangerschaft regelmäßig trainiert hat, kann häufig weitermachen, sollte Belastung und Übungen jedoch anpassen.
⚠️ Krafttraining kontrolliert durchführen
Krafttraining ist nicht grundsätzlich verboten. Wichtig sind saubere Technik, kontrollierte Bewegungen und eine angemessene Belastung. Pressatmung, Maximalkraftversuche und Übungen mit hohem Sturzrisiko sind ungeeignet.
⛔ Sportarten mit hohem Risiko vermeiden
Nicht empfehlenswert sind unter anderem:
- Kampfsport und Boxen
- Sportarten mit harten Körperkontakten
- Reiten bei fehlender Erfahrung oder erhöhtem Sturzrisiko
- alpines Skifahren und Snowboarden
- Geräteturnen
- riskantes Mountainbiking
- Fallschirmspringen
- Gerätetauchen
Auch starke Hitze, extreme Höhen und Training bis zur völligen Erschöpfung sind zu vermeiden.
Sofort abbrechen sollte man bei Blutungen, Flüssigkeitsabgang, Schwindel, Brustschmerzen, ausgeprägter Atemnot, regelmäßigen schmerzhaften Kontraktionen oder starken Bauch- und Beckenschmerzen.
Medikamente und Behandlungen: Nicht einfach absetzen
⚠️ Jedes Medikament überprüfen lassen
Medikamente dürfen in der Schwangerschaft nicht pauschal als gefährlich oder harmlos eingestuft werden. Entscheidend sind:
- der Wirkstoff
- die Dosierung
- die Dauer der Anwendung
- die Schwangerschaftswoche
- die behandelte Erkrankung
- mögliche Folgen einer Nichtbehandlung
Das gilt auch für Schmerzmittel, Nasensprays, Salben, Schlafmittel, pflanzliche Arzneien und frei verkäufliche Präparate.
⛔ Dauermedikamente niemals plötzlich absetzen
Ein unkontrolliertes Absetzen kann für Mutter und Kind gefährlicher sein als eine gut ausgewählte Behandlung. Besonders wichtig ist die ärztliche Abstimmung bei Epilepsie, Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Depressionen und anderen chronischen Erkrankungen.
Das unabhängige Beratungszentrum Embryotox der Charité stellt wissenschaftlich bewertete Informationen zu zahlreichen Wirkstoffen bereit. Die Informationen ersetzen allerdings keine individuelle ärztliche Entscheidung.
✅ Zahnarztbesuche wahrnehmen
Zahnfleischbluten und Entzündungen treten in der Schwangerschaft häufiger auf. Eine gute Mundhygiene und notwendige zahnärztliche Behandlungen sollten deshalb nicht aufgeschoben werden. Die Zahnarztpraxis muss über die Schwangerschaft informiert sein, damit Medikamente, Betäubung und mögliche Röntgenuntersuchungen passend geplant werden können.
Rauchen, Vapes und Cannabis: Keine sichere Alternative
⛔ Nicht rauchen und Passivrauch vermeiden
Tabakrauch verschlechtert die Sauerstoffversorgung des ungeborenen Kindes und erhöht unter anderem das Risiko für Wachstumsstörungen, Frühgeburt und weitere Schwangerschaftskomplikationen.
Ein Rauchstopp lohnt sich zu jedem Zeitpunkt. Auch wer bereits mehrere Wochen geraucht hat, verbessert durch das Aufhören die weiteren Bedingungen für das Kind.
⛔ Vapes und Tabakerhitzer sind nicht harmlos
E-Zigaretten, E-Shishas und Tabakerhitzer können Nikotin, ultrafeine Partikel, Lösungsmittel und weitere Schadstoffe freisetzen. Auch nikotinfreie Liquids sind nicht automatisch unbedenklich.
⛔ Kein Cannabis und keine anderen Drogen
Cannabis ist weder als Joint noch als Vaporizer, Lebensmittel oder CBD-Produkt eine sichere Wahl. Auch bei medizinisch verordnetem Cannabis muss die Behandlung umgehend ärztlich überprüft werden.
Sex, Sauna und Körperpflege: Meist möglich, aber nicht immer
✅ Sex ist bei normalem Verlauf erlaubt
Das ungeborene Kind ist durch Gebärmutter und Fruchtwasser geschützt. Geschlechtsverkehr verursacht bei einer gesunden, unkomplizierten Schwangerschaft keine Fehlgeburt.
Ärztliche Rücksprache ist dagegen wichtig bei:
- Blutungen
- vorzeitigen Wehen
- Fruchtwasserabgang
- Plazenta praevia
- Muttermundschwäche
- bestimmten Infektionen
- erhöhtem Frühgeburtsrisiko
Bei neuen oder wechselnden Sexualkontakten schützen Kondome vor Infektionen, die auch die Schwangerschaft gefährden können.
⚠️ Sauna und warme Bäder mit Augenmaß
Wer regelmäßige Saunagänge gewohnt ist und eine unkomplizierte Schwangerschaft hat, muss nicht grundsätzlich darauf verzichten. Sinnvoll sind kürzere Aufenthalte, mildere Temperaturen, ausreichendes Trinken und langsames Abkühlen.
Sehr heiße Vollbäder, Whirlpools und Situationen, in denen die Körperkerntemperatur deutlich steigt, sollten vermieden werden. Das Badewasser sollte nicht heißer als etwa 38 bis 39 Grad Celsius sein.
Bei Schwindel, Kreislaufproblemen, Blutungen, vorzeitigen Wehen oder einer Risikoschwangerschaft ist vorherige Rücksprache erforderlich.
⚠️ Haare färben: Datenlage nicht vollkommen eindeutig
Für eine gelegentliche Anwendung zugelassener Haarfarben gibt es keinen klaren Nachweis einer kindlichen Schädigung. Die Vielzahl der enthaltenen Stoffe erschwert jedoch eine abschließende Bewertung.
Wer vorsichtig sein möchte, kann insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel auf das Färben verzichten oder Strähnentechniken wählen, bei denen wenig Farbe an die Kopfhaut gelangt. Handschuhe, gute Belüftung und die Einhaltung der Einwirkzeit sind wichtig.
„Naturhaarfarbe“ ist kein geschützter Begriff und bedeutet nicht automatisch, dass das Produkt schadstofffrei ist.
Beitrag: Sex in der Schwangerschaft - von Stellungen, Träumen und Schmerzen
Sex in der Schwangerschaft - von Stellungen, Träumen und Schmerzen
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, während einer unkompliziert verlaufenden Schwangerschaft sexuell aktiv zu sein und Geschlechtsverkehr zu haben. Viele Frauen berichten, dass Sie in der Schwangerschaft besonders schönen und intensiven Sex mit ihrem Partner hatten. Der hohe Hormonspiegel bewirkt eine schnellere sexuelle Erregung und eine höhere Empfindlichkeit der erogenen Zonen. Hinzu kommt, dass das Thema Verhütung in dieser Zeit keine Rolle spielt, das Kondom in der Tüte bleiben darf und dies zur Entspannung beiträgt.
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Beitrag: Sex nach der Geburt
Über Sex nach der Geburt wird selten offen gesprochen. Dies lässt Raum für Unsicherheiten, Ängste und Fehlinformationen. Ein Film klärt zum Thema auf.
Haustiere und Gartenarbeit: Die Katze darf bleiben
✅ Katzen müssen nicht abgegeben werden
Katzen können Toxoplasmen ausscheiden. Das größte Risiko entsteht jedoch nicht durch das Streicheln, sondern durch Kontakt mit Katzenkot, Erde und rohem Fleisch.
Sinnvolle Schutzmaßnahmen sind:
- Katzenklo möglichst von einer anderen Person reinigen lassen
- falls nötig Einmalhandschuhe tragen
- Katzenkot täglich entfernen
- nach Kontakt gründlich Hände waschen
- der Katze kein rohes Fleisch füttern
- bei Gartenarbeit Handschuhe tragen
- Sandkästen abdecken
Reisen und Autofahren: Gute Planung entscheidet
✅ Autofahren ist möglich
Der Dreipunktgurt muss immer angelegt werden. Der Beckengurt verläuft unterhalb des Bauches über die Beckenknochen, der Schultergurt zwischen den Brüsten seitlich am Bauch vorbei.
Der Abstand zum Lenkrad sollte so groß wie praktisch möglich sein, ohne die sichere Fahrzeugkontrolle einzuschränken. Der Airbag bleibt eingeschaltet.
⚠️ Flugreisen vorher prüfen
Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf sind gelegentliche Flugreisen häufig möglich. Zu beachten sind jedoch:
- erhöhtes Thromboserisiko bei langen Reisen
- regelmäßiges Aufstehen und Bewegen
- ausreichend trinken
- gegebenenfalls medizinisch angepasste Kompressionsstrümpfe
- Beförderungsregeln der Fluggesellschaft
- medizinische Versorgung am Zielort
- Infektions- und Klimarisiken
Bei Blutungen, Plazentaproblemen, vorzeitigen Wehen, schwerer Blutarmut, erhöhtem Thromboserisiko oder drohender Frühgeburt sollte nicht ohne ärztliche Freigabe geflogen werden.
Reiseziele mit Malaria, Zika-Virus, Gelbfieber oder schlechter geburtshilflicher Versorgung erfordern eine reisemedizinische Beratung.
Impfungen: Manche sind ausdrücklich empfohlen
✅ Influenza und Keuchhusten einplanen
Die saisonale Grippeimpfung wird bei gesunden Schwangeren in der Regel ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Bei erhöhtem gesundheitlichem Risiko kann sie bereits früher sinnvoll sein.
Die Pertussisimpfung gegen Keuchhusten wird in jeder Schwangerschaft empfohlen, üblicherweise zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels. Bei erhöhtem Frühgeburtsrisiko kann sie vorgezogen werden.
⚠️ Weitere Impfungen nach aktueller Indikation
Totimpfstoffe können in der Schwangerschaft eingesetzt werden, wenn eine entsprechende Empfehlung oder medizinische Notwendigkeit besteht. Das betrifft beispielsweise bestimmte Reiseimpfungen oder Impfungen bei besonderem Infektionsrisiko.
Die COVID-19-Empfehlungen werden an die epidemiologische Lage und individuelle Risikofaktoren angepasst. Maßgeblich ist daher die jeweils aktuelle STIKO-Empfehlung.
⛔ Keine Lebendimpfstoffe während der Schwangerschaft
Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken sollten möglichst bereits vor einer Schwangerschaft abgeschlossen sein. Während der Schwangerschaft werden diese Lebendimpfstoffe normalerweise nicht verabreicht.
Eine versehentliche Lebendimpfung in noch unbekannter Schwangerschaft ist jedoch kein Anlass für vorschnelle Entscheidungen. Sie sollte fachlich eingeordnet werden.
Wann medizinischer Rat nicht warten sollte
Viele Schwangerschaftsbeschwerden sind harmlos. Einige Warnzeichen müssen jedoch zeitnah abgeklärt werden.
Noch am selben Tag ärztlichen Rat einholen bei:
- jeder vaginalen Blutung
- Verdacht auf Fruchtwasserabgang
- Fieber oder deutlichem Krankheitsgefühl
- anhaltenden oder starken Bauchschmerzen
- regelmäßig auftretenden schmerzhaften Kontraktionen
- starkem Erbrechen mit zu geringer Flüssigkeitsaufnahme
- neu auftretenden starken Kopfschmerzen
- Sehstörungen oder Flimmern vor den Augen
- plötzlich ausgeprägten Schwellungen
- Schmerzen im rechten Oberbauch
- deutlich weniger wahrnehmbaren Kindsbewegungen
Den Rettungsdienst unter 112 rufen bei:
- starker Blutung
- Bewusstlosigkeit oder Krampfanfall
- schwerer Atemnot
- starken Brustschmerzen
- plötzlich heftigsten Bauchschmerzen
- schwerem Unfall oder kräftigem Stoß gegen den Bauch
Die kompakte Schwangerschafts-Checkliste
Das ist sinnvoll
- ✅ Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
- ✅ ausgewogen und pflanzenbetont essen
- ✅ Lebensmittel gründlich waschen und durchgaren
- ✅ ausreichend Wasser trinken
- ✅ Folsäure und Jod passend ergänzen
- ✅ auf die DHA-Versorgung achten
- ✅ regelmäßig moderat bewegen
- ✅ Zahngesundheit kontrollieren lassen
- ✅ Impfstatus prüfen
- ✅ Medikamente fachlich überprüfen lassen
- ✅ bei Warnzeichen frühzeitig Hilfe suchen
Das nur mit Augenmaß
- ⚠️ Kaffee und Tee bis insgesamt 200 Milligramm Koffein
- ⚠️ Reisen und längere Flüge
- ⚠️ Sauna und warme Bäder
- ⚠️ intensiver Sport
- ⚠️ Haarfärbemittel
- ⚠️ Medikamente und pflanzliche Präparate
- ⚠️ zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe
Darauf besser verzichten
- ⛔ Alkohol
- ⛔ Rauchen, Vapes und Passivrauch
- ⛔ Cannabis und andere Drogen
- ⛔ rohes Fleisch und roher Fisch
- ⛔ rohe oder halb rohe Eier
- ⛔ Rohmilch und riskante Rohmilchprodukte
- ⛔ Energydrinks
- ⛔ Sportarten mit hohem Sturz- oder Stoßrisiko
- ⛔ eigenmächtiges Absetzen notwendiger Medikamente
- ⛔ Lebendimpfstoffe während der Schwangerschaft
Fazit: Umsicht statt Verbotskatalog
Eine Schwangerschaft verlangt Aufmerksamkeit, aber keinen Alltag unter einer Glasglocke. Vieles, was guttut, bleibt ausdrücklich erwünscht: abwechslungsreich essen, sich bewegen, Nähe genießen, reisen und das eigene Leben weiterführen.
Die entscheidende Grenze verläuft dort, wo vermeidbare Infektionen, Schadstoffe, Überhitzung, Verletzungsgefahren oder unkontrollierte Medikamente ins Spiel kommen. Bei Unsicherheit ist eine kurze fachliche Nachfrage meist sinnvoller als ein pauschales Verbot – und zuverlässiger als widersprüchliche Ratschläge aus sozialen Netzwerken.

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FunFacts zur Schwangerschaft
- Das Gehirn wird während der Schwangerschaft messbar umgebaut. Eine intensiv untersuchte Schwangerschaft mit 26 MRT-Aufnahmen zeigte nahezu wöchentliche Veränderungen: Das Volumen grauer Substanz und die Dicke der Hirnrinde nahmen ab, während sich Teile der weißen Substanz vorübergehend veränderten. Die Untersuchung war allerdings eine Einzelfallstudie und darf nicht ungeprüft auf jede Schwangerschaft übertragen werden.
- Fruchtwasser besteht später zu einem erheblichen Teil aus kindlichem Urin. In der zweiten Schwangerschaftshälfte produzieren die kindlichen Nieren den größten Anteil des Fruchtwassers – zeitweise bis zu etwa 1,5 Liter täglich. Das Kind schluckt wiederum Fruchtwasser, sodass ein erstaunlich aktiver Flüssigkeitskreislauf entsteht.
- Das ungeborene Kind kann die Stimme der Mutter bereits erkennen. Untersuchungen der fetalen Hirnreaktion sprechen dafür, dass sich die Wiedererkennung der mütterlichen Stimme etwa in der 33. bis 34. Schwangerschaftswoche entwickelt. Die vertraute Stimme nach der Geburt beginnt also keineswegs bei null.
- Der Speiseplan kann das Fruchtwasser aromatisieren. Aromen unter anderem von Knoblauch, Anis oder Karotten können aus der mütterlichen Ernährung in das Fruchtwasser übergehen. Die bisherige Evidenz ist begrenzt, aber vergleichsweise konsistent darin, dass solche frühen Geschmackserfahrungen die spätere Akzeptanz ähnlicher Aromen beeinflussen können.
- Ein Schluckauf im Bauch kann mehrere Minuten dauern. In einer Langzeitmessung dauerten einzelne Schluckaufepisoden nach der 28. Schwangerschaftswoche im Mittel ungefähr acht Minuten. Ihre Häufigkeit nahm gegen Ende der Schwangerschaft leicht ab.
- Das Blut wird in der Schwangerschaft gewissermaßen „verdünnt“. Das Volumen der roten Blutkörperchen steigt um etwa 20 bis 30 Prozent, das Plasmavolumen jedoch um ungefähr 45 bis 55 Prozent. Dadurch können Hämatokrit und Hämoglobinkonzentration sinken, ohne dass automatisch ein krankhafter Eisenmangel vorliegt.
- Mütterliches und kindliches Blut vermischen sich normalerweise nicht direkt. Die Plazenta besitzt zwei getrennte Blutkreisläufe, zwischen denen Sauerstoff, Nährstoffe und Abfallstoffe ausgetauscht werden. Bei einer ausgereiften Plazenta wird die Austauschfläche auf ungefähr zwölf Quadratmeter und die Gesamtlänge der kindlichen Kapillaren auf rund 320 Kilometer geschätzt.
- Die berühmte „Supernase“ ist wissenschaftlich weniger eindeutig als ihr Ruf. Viele Schwangere empfinden Gerüche als intensiver oder unangenehmer. Eine aktuelle Metaanalyse fand bei objektiven Tests jedoch keine generell bessere Nase, sondern im Durchschnitt sogar eine etwas schwächere Fähigkeit, Gerüche korrekt zu identifizieren.
- Das Herz leistet deutlich mehr Arbeit. Das Herzzeitvolumen steigt während einer normalen Schwangerschaft ungefähr um 40 Prozent und erreicht seinen höchsten Wert häufig zwischen der 20. und 28. Schwangerschaftswoche. Herzklopfen oder eine etwas höhere Ruhefrequenz können daher physiologisch sein – ausgeprägte Beschwerden müssen dennoch abgeklärt werden.
Quellen
- Netzwerk Gesund ins Leben: Aktualisierte bundesweite Handlungsempfehlungen zu Ernährung, Bewegung und weiteren Gesundheitsaspekten vor und während der Schwangerschaft, Stand 6. Juli 2026.
- Netzwerk Gesund ins Leben: Folsäure und Jod vor und in der Schwangerschaft, aktualisierte Empfehlungen 2026.
- Netzwerk Gesund ins Leben: DHA, Bewegung und Koffein in der Schwangerschaft, Stand Juli 2026.
- Netzwerk Gesund ins Leben: Schutz vor Lebensmittelinfektionen sowie Arzneimittel und Impfungen in der Schwangerschaft.
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Das Baby vor Gefahren schützen.
- Bundesministerium für Gesundheit: Schwangerschaft – was ist erlaubt?
- Embryotox, Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité: Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit, Stand Juni 2026.
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Sex, Sauna und Körperpflege in der Schwangerschaft.
- Robert Koch-Institut: Impfempfehlungen der STIKO 2026 und aktuelle Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung.
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Mutterschutz bedeutet deshalb weit mehr als die bekannten Wochen vor und nach der Geburt. Er umfasst den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, besondere Arbeitszeitregeln, Schutz vor finanziellen Einbußen, bezahlte Freistellungen und einen weitreichenden Kündigungsschutz.
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Das Baby
Immer enger wird der Platz für das Baby, das nun schon an die 40 cm lang ist (gemessen vom Scheitel bis zur Sohle) und um die 1200 Gramm wiegt. In den nächsten Wochen wird es ordentlich an Fett zulegen und den Körperfettanteil von derzeit ca. 4 % auf 15-20% zur Geburt erhöhen. Wie gut, dass die Bewegungen von Woche zu Woche koordinierter und dadurch die inzwischen schon sehr kräftigen Tritte weniger werden.
Im Verlauf der Schwangerschaft nimmt die Fruchtwasser-Menge ab, was gerade in den letzten Wochen zusätzlichen Platz für das Baby schafft. Die Fingernägel wachsen und erreichen im Verlauf des 8. Schwangerschaftsmonats die Fingerspitzen.
Und was passiert bei Mama?
Hier weiterlesen: Schwanger in der 30. Woche

Was zuckt denn da - die 22. Woche der Schwangerschaft
Das Baby
Rasante Gewichtszunahme: Jede Woche nimmt das Baby nun etwa 100 Gramm zu. Und das, obwohl es quasi Hochleistungssport in Mamas Bauch betreibt. Noch hat es ausreichend Platz bei einer Gesamtlänge von etwa 25 cm und einem Gewicht von ca. 400 Gramm.
Hier weiterlesen: Schwanger in der 22. Woche
Erkältung in der Schwangerschaft - Tipps zur Abhilfe

Wieso bin ich ständig krank? Sie sind eigentlich eine wahre Rossnatur und haben nun im 5. Schwangerschaftsmonat bereits die 3. Erkältung? Das ist ärgerlich und anstrengend, aber nicht verwunderlich. Das Immunsystem einer Schwangeren ist etwas schwächer als sonst, damit es nicht zu Immunreaktionen kommt, die sich gegen das Kind richten. Vielleicht ist es für Sie tröstlich zu wissen, dass das Ganze damit zumindest einen Sinn hat.
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