Ambulante GeburtDie ambulante Geburt ist im Grunde eine Klinikgeburt, mit dem Unterschied, dass Sie anschließend nur für einige Stunden im Krankenhaus bleiben. Sie ist ein guter Kompromiss für zwischen Hausgeburt und Klinikgeburt: Einerseits nutzt man die medizinische Versorgung unter der Geburt, andererseits kehrt man danach schnell (nach 2 bis 6 Stunden) wieder in die gewohnte Umgebung zurück.

Worauf Sie bei der Planung einer ambulanten Geburt achten sollten:

  1. Kümmern Sie sich um eine Hebamme, die bei Ihnen zu Hause die Nachsorge macht. Gerade bei der ersten Geburt ist es wichtig, dass die Hebamme schnell und auch regelmäßig Zeit hat, um Ihnen zur Seite zu stehen.
  2. Es kann für Sie sehr anstrengend sein, für die zweite Vorsorgeuntersuchung (die so genannte Baby Vorsorgeuntersuchung U2), die zwischen dem 3. und 10. Lebenstag stattfindet, einen Kinderarzt aufzusuchen. Es gibt Kinderärzte, die für dies Untersuchung Hausbesuche machen. Sie sollte sich rechtzeitig bei den Kinderärzten in Ihrer Umgebung erkundigen und sich vorab anmelden.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Sie zu Hause gut versorgt sind. Am schönsten ist es natürlich, wenn Ihr Partner Urlaub hat und Sie die ersten Tage Ihres Kindes gemeinsam erleben können. Fragen Sie ruhig Freunde oder Verwandte (die ja zumeist gerne helfen wollen), ob Sie nicht vielleicht einen leckeren Kuchen oder Eintopf vorbeibringen könnten. Nehmen Sie Hilfe an!

Das sagt die Hebamme:

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