Hausgeburt
Manche Frau möchte am liebsten in den eigenen 4 Wänden entbinden

Als Hausgeburt bezeichnet man die Geburtsform, die  noch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ganz üblich war: Die Frau entbindet zu Hause, in den eigenen 4 Wänden. Nachdem die Hausgeburt nach Ausweitung der Krankenhausversorgung in den westlichen Ländern für einige Zeit geradezu verpönt war, gab es ab den 80er Jahren wieder mehr Frauen, die diese Form der Geburt wählten. Der Anteil der Hausgeburten hat sich in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich verändert: Etwa 2 % der Kinder werden zu Hause geboren.

Für die Hausgeburt entscheiden sich Eltern, denen es wichtig ist, dass ihr Baby da geboren wird, wo es lebt, also innerhalb der familiären Atmosphäre.

Nicht für jede Schwangere ist eine Hausgeburt empfehlenswert: Bei Risikoschwangerschaften ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mutter oder Kind weiterführende medizinische Unterstützung benötigen, erhöht und damit eine Entbindung außerhalb einer Klinik nicht zu empfehlen.

Selbst wenn die Schwangerschaft ganz unkompliziert verläuft kann es immer sein, dass unter der Geburt Schwierigkeiten auftreten. In einem solchen Fall würde die Hebamme, die die Hausgeburt betreut, sofort eine Verlegung in eine Klinik veranlassen.

Wichtig ist, dass es eine schnell erreichbare Klinik in der Nähe gibt und dass die Hebamme für Notfälle umfangreich medizinisch ausgestattet ist.

Die Statistiken sagen, dass eine Hausgeburt keinesfalls gefährlicher für Mutter und Kind sind als eine Klinikgeburt. Dennoch sollte sich jede Frau gut überlegen, ob Sie bereit ist, den Schritt einer Hausgeburt zu wagen.

Erfahrungsberichte zur Hausgeburt

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