Storch mit Baby, Checkliste

Die Checkliste der Formalitäten rund um das Baby

Endlich ist der Sonnenschein da und nun heißt es all die schönen Momente genießen. Aber vor lauter Freude auf das bevorstehende Familienglück geraten schnell mal all die bürokratischen Pflichten in Vergessenheit. 

Auch wenn sie keine Freude machen, so sind doch einige bürokratische Hürden zu meistern und einige Behördengänge zu erledigen. Denn der diverse Schriftkram und das Einhalten von Fristen sorgen letztendlich dafür, dass es dem Baby an nichts fehlen wird und alle Verpflichtungen geregelt sind.

Punkt 1

Die Elternzeit

… müssen Berufstätige spätestens sieben Wochen vor dem geplanten Beginn bei ihrem Arbeitgeber schriftlich beantragen bzw. anmelden. In dieser Anmeldung sollte eindeutig festgelegt sein, wie man seine Elternzeit gestalten möchte. Viele gehen in Teilzeit oder geben die Stundenzahl sowie die genauen Arbeitszeiten vorab an. So kann der Arbeitgeber sich darauf einstellen. 

Elternzeit ist eine Auszeit vom Berufsleben, auf die jeder Elternteil einen Anspruch auf bis zu drei Jahre hat. Diese Zeit wird von vielen Eltern genutzt, um herauszufinden, wie man die finanzielle Vorsorge für das Kind gestaltet. Am besten investieren Eltern in einen Mix aus Festgeld und renditestarken Geldanlagen wie Aktien oder (ETF-)Fonds. Zusätzlich eignen sich (wenn man sich damit auskennt und nur einen kleinen Teil seines verfügbaren Geldes investiert) die zukunftsträchtigen Kryptowährungen, die man beispielsweise  als Dogecoin kaufen kann, wenn man auf den aktuell günstigen Dogecoin Kurs achtet.

Punkt 2

Die Vaterschaftsanerkennung

… für Unverheiratete. Der gesetzliche Kindesvater ist gemäß BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) automatisch der Mann, der zum Geburtszeitpunkt mit der Mutter verheiratet ist. Bei allen unverheirateten Paaren muss der Mann die Vaterschaft anerkennen lassen, was bereits während der Schwangerschaft möglich ist.

Das erfordert die Vorlage der Geburtsurkunde des zukünftigen Vaters und den Gang zum Standesamt, Jugendamt, Amtsgericht oder einem Notar. Außerdem müssen beide Elternteile ihren gültigen Personalausweis vorlegen. 

Punkt 3

Die Geburtsurkunde

… sollte innerhalb einer Woche nach der Kindesgeburt beim Standesamt beantragen werden. Heutzutage kümmern sich auch viele Krankenhäuser um die Anmeldung des Babys und leiten die entsprechenden Unterlagen an das zuständige Standesamt weiter. Sollte das so möglich sein, muss die Geburtsurkunde nur noch abgeholt werden.

Ansonsten wird die Erstellung einer Geburtsurkunde für das Standesamt folgendes benötigt:

  • eine Geburtsbescheinigung der Klinik oder der Hebamme 
  • ein gültiger Personalausweis von beiden Eltern (bei verheirateten Paaren das Familienbuch oder eine Kopie der Heiratsurkunde, bei unverheirateten Paaren, eine Kopie der Geburtsurkunde beider Eltern)
  • die Vaterschaftsanerkennung des Vaters

Zur normalen Geburtsurkunde gehört auch eine zweckgebundene Geburtsurkunde vom Standesamt, die beispielsweise bei Antragsstellung von Kindergeld eingereicht werden muss.

Punkt 4

Das Einwohnermeldeamt

… und die dortige Anmeldung kommt als nächster Schritt nach der Beantragung der Geburtsurkunde. Oftmals wird es vom Standesamt über den neuen Bürger informiert. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müssen zur Registrierung folgende Dokumente vorgelegt werden:

  • ein gültiger Personalausweis 
  • die Geburtsurkunde des Babys
  • evtl. die Vaterschaftsanerkennung bei unehelichen Kindern

Gleichzeitig kann man sich einen Kinderausweis ausstellen lassen, damit man mit seinem Baby verreisen kann – hierfür wird zusätzlich noch ein Passfoto benötigt.

Punkt 5

Das Kindergeld

… kann nur mit der Geburtsurkunde bei der Familienkasse oder dem Arbeitsamt beantragt werden. Da das Kindergeld rückwirkend nur für ein halbes Jahr gezahlt wird, sollte man mit der Antragstellung nicht allzu lange warten. Die bereits erwähnte spezielle Ausführung der Geburtsurkunde muss dann für das Kindergeld gemeinsam mit dem Antrag beim Amt eingereicht werden.

Punkt 6

Das Elterngeld

… sollte – genau wie das Kindergeld - möglichst schnell bei der Elterngeldstelle des Jugendamtes beantragt werden. Denn auch hier gibt es nur eine gewisse maximale Anzahl (3 Monate), für die rückwirkend gezahlt wird. Für den Antrag werden folgende Unterlagen gebraucht:

  • unterschriebener Antrag auf Elterngeld 
  • Geburtsurkunde des Babys (Extra Ausfertigung)
  • Krankenkassenbescheinigung
  • Arbeitgeberbescheinigung (Mutterschaftsgeldzuschuss)
  • Kopie der gültigen Personalausweise
  • Einkommensnachweise beider Eltern der letzten 14 Monate (wenn nur ein Elternteil das Elterngeld beantragt, reicht der Einkommensnachweis dieses Partners), außerdem muss der Arbeitgeber ein Formblatt ausfüllen

In einigen Bundesländern kann der Elterngeld-Antrag auch online heruntergeladen und digital eingereicht werden. Mehr dazu:

Elterngeld: Anspruch und Berechnung

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Elterngeld: Was es bei Anspruch und Berechnung zu beachten gibt

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, sind die werdenden Eltern voller Vorfreude. Um Erziehungsberechtigten den Aufwuchs der Kinder zu erleichtern, hat man in Deutschland und den allermeisten Staaten Europas Anspruch auf Elterngeld. Wie lange nach der Geburt des Kindes kann man dieses allerdings beziehen? Welche Ausnahmen gibt es und wie sieht es mit dem Beug von Elterngeld im Ausland aus? Jene Fragen sind für viele Eltern essentiell, die finanziell stark von der Transferleistung abhängig sind. Für Eltern und jene, die es noch werden wollen, lohnt es sich allerdings immer, sich mit den Regeln und Bestimmungen rund um das Elterngeld vertraut zu machen.

 

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Punkt 7

Video: Anträge nach der Geburt

Länge: 7 Minuten

Punkt 7

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