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Die ersten Tage und Wochen nach der Geburt sollten ganz dem neuen Erdenbürger gehören. Aber manche Dinge dulden keinen Aufschub. Hier sagen wir dir, worauf du achten musst, um keine Fristen zu versäumen.

Nach der Geburt sind sie noch so winzig

Unmittelbar nach der Geburt

  • Meldet euer Baby beim Standesamt an. Ihr erhaltet dort mehrere Ausgaben der Geburtsurkunde. Folgendes müsst ihr mit zum Standesamt nehmen: Ärztliche Bescheinigung über die Geburt, Familienbuch, eigene Ausweise, gegebenenfalls, bei Unverheirateten, eine Anerkennung der Vaterschaft.
  • Anmeldung des Kindes beim Einwohnermeldeamt. Zumeist erfolgt dies automatisch durch das Standesamt, aber ihr könnt dort gleich einen Kinderausweis für die nächste Reise beantragen.

Bis eine Woche nach der Geburt

  • Informiert eure Lieben über das neue Familienmitglied. Dies könnt ihr über Facebook, per E-Mail oder, wenn ihr es besonders schön machen wollt, zum Beispiel über Geburtsanzeigen von Pantl.de.  Anregungen für den Text auf den Karten haben wir euch hier zusammengestellt.

Bis einen Monat nach der Geburt

  • Irgendwann müsst ich euch über den Nachnamen eures Babys einig werden. Wenn ihr verheiratet seid, ist der Fall klar. Andernfalls müsst ihr euch gemeinsam einigen und euren Entschluss beim Standesamt eintragen lassen.
  • So langsam könnt ihr euch auch um das Kindergeld kümmern. Dies wird zwar bis zu einem halben Jahr rückwirkend gezahlt, aber wer will schon so lange warten.
  • Und wenn ihr einmal dabei seid, denkt an das Elterngeld. Dieses wird 3 Monate rückwirkend bezahlt. Alle weiteren Infos zum Elterngeld haben wir euch hier zusammengestellt.

Bis zwei Monate nach der Geburt

  • Euer Baby ist von seiner ersten Minute an automatisch krankenversichert. Trotzdem müsst ihr es der Krankenversicherung melden. Sendet zu diesem Zweck die Geburtsurkunde an die Versicherung. Seid ihr gesetzlich familienversichert, ist das Kind ohne Zusatzkosten bei euch mitversichert. Als Privatversicherte müsst ihr einen Zusatzbeitrag für euer Kind zahlen.

Bis zu einem Jahr nach der Geburt

  • Wenn ihr euer Kind zuhause betreut, könnt ihr nach dem Bezugsende des Elterngeldes das sogenannte Betreuungsgeld beantragen. Das Gesuch könnt ihr bei der Kindergeldkasse der Arbeitsagentur oder eurer Gemeinde-/Stadtverwaltung einreichen.

Elternzeit

Ihr habt beide Anspruch auf Elternzeit bis zur Vollendung dessen dritten Lebensjahres eures Kindes. Die Elternzeit ist ein Anspruch des Arbeitnehmers. Während der Elternzeit ruhen die Hauptpflichten eures Arbeitsverhältnisses, es bleibt aber erhalten. Nach Ablauf der Elternzeit habt ihr das Recht auf Rückkehr zu eurer früheren Arbeitszeit. Allerdings müsst ihr spätestens 7 Wochen vor Antritt der Elternzeit euren Arbeitgeber schriftlich darüber benachrichtigen. Weitere Infos findet ihr hier:

Elterngeld: Anspruch und Berechnung

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Elterngeld: Was es bei Anspruch und Berechnung zu beachten gibt

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, sind die werdenden Eltern voller Vorfreude. Um Erziehungsberechtigten den Aufwuchs der Kinder zu erleichtern, hat man in Deutschland und den allermeisten Staaten Europas Anspruch auf Elterngeld. Wie lange nach der Geburt des Kindes kann man dieses allerdings beziehen? Welche Ausnahmen gibt es und wie sieht es mit dem Beug von Elterngeld im Ausland aus? Jene Fragen sind für viele Eltern essentiell, die finanziell stark von der Transferleistung abhängig sind. Für Eltern und jene, die es noch werden wollen, lohnt es sich allerdings immer, sich mit den Regeln und Bestimmungen rund um das Elterngeld vertraut zu machen.

 

Erfahrungsvideo: Die Zeit nach der Geburt

Länge: 7 Minuten

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