Sport in der Schwangerschaft ja - aber sanftSport tut gut - und das auch in der Schwangerschaft

Regelmäßiger Sport hat in der Schwangerschaft eine große Bedeutung und es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, sich auch in der Schwangerschaft fit zu halten:
Sport verschafft Ihnen mehr Kraft und Ausdauer und bereitet Sie somit auf die Belastung durch die Gewichtszunahme vor; sollten Sie bereits übergewichtig sein, werden Sie durch Sport die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft reduzieren; Sport bringt Ihren Kreislauf in Trab; Sport steigert die Abwehrkräfte; Sport hebt die Stimmung, durch Ausschüttung der so genannten Glückshormone; Sport reduziert das Auftreten von Schwangerschaftsbeschwerden.

Nicht jeder Sport ist geeignet

Grundsätzlich gilt: Lassen Sie es langsam angehen! Eine Schwangerschaft ist nicht der richtige Zeitpunkt, Hochleistungssport oder gefährliche Sportarten auszuüben. Wenn Sie schwimmen gehen, sollten Sie in Ruhe Ihre Bahnen ziehen und sich nicht mit der Stoppuhr durchs Wasser treiben. Auch von Ballsportarten, in denen es zu viel Körperkontakt kommt (wie z.B. Handball oder Fußball) sind nicht zu empfehlen.

Geeignet sind Ausdauersportarten wie Walking, Schwimmen, Radfahren oder Spaziergänge. Ebenfalls gut und wichtig sind Gymnastik- und Bewegungsprogramme, die den Körper beweglich halten und die Muskulatur trainieren.

 
 

Orientieren Sie sich an Ihrer Ausgangsfitness

"Ich bin schwanger – dann fange ich jetzt mit ganz viel Sport an, um nicht zu dick zu werden!" Prinzipiell ist es auch für bisherige Sportmuffel gut, in der Schwangerschaft Sport zu machen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie dabei nicht übertreiben und behutsam starten. Für die bisherige Leistungssportlerin ist es ebenso wichtig, dass sie nun anfängt zu reduzieren und die Traininghäufigkeit- und dauer Stück für Stück einschränkt.

Worauf Sie achten sollten

Wichtig ist, dass Sie moderat Sport treiben, das heißt nicht in hohe Belastungsbereiche gehen und sich völlig "auspowern". Ihr Pulsschlag sollte eine Höchstgrenze von 140 – 150 Schlägen/Minute nicht überschreiten und sich auch nur über maximal 15-20 Minuten in diesen hohen bereichen aufhalten. Ideal ist ein Belastungsbereich, in dem Sie sich noch ganz entspannt unterhalten können! Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers, ganz besonders auf Anzeichen der Erschöpfung oder Überlastung. Besprechen Sie bei Unsicherheiten mit Ihrem Frauenarzt, inwiefern Ihr Sport in der Schwangerschaft ausgeübt werden sollte.

Sport = Bewegung

Sie müssen nicht unbedingt anfangen, ein extra Sportprogramm auf die Beine zu stellen. Wichtig ist, dass Sie in Bewegung bleiben und das können Sie auch im Alltag praktizieren. Verzichten Sie häufiger einmal auf das Auto und legen Sie stattdessen Strecken mit dem Fahrrad zurück. Führen Sie mit Ihrem Partner einen gemeinsamen Abendspaziergang (statt Sofa und Fernsehen) ein oder legen Sie sich eine schöne Tanzmusik auf, zu der Sie alleine oder zu zweit entspannt das Tanzbein schwingen. Nutzen Sie die Mittagspause, um im Park nebenan eine kleine Runde zu drehen oder auch ein paar Gymnastikübungen durchzuführen.

Und was ist mit Yoga?

Viele Yoga-Schulen bieten spezielle Kurse für Schwangere an. Der Reiz dieser Bewegungsart liegt in der Verbindung von körperlichen und geistigen Übungen. Ein darauf angepasstes Kartenset erleichtert es, zuhause eine abwechslungsreiche Übungspraxis aufrecht zu erhalten. Hier auf Baby-Welten haben wir Ihnen anschauliche Übungsvideos zusammengestellt: Yoga in der Schwangerschaft.

Videos zum Sport in der Schwangerschaft

Zuerst die Sicht eines Arztes:

Fitnessübungen für Schwangere:

... und zum Schluss noch etwas Schwangerschaftsgymnastik:

Siehe auch: 

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