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Mit einem Baby zu schwimmen bringt Riesenspaß für Groß und Klein. Das Baby profitiert durch die vielseitige Bewegung, dem Training der Lungen und der Gewöhnung an das Wasser. Und wir Eltern haben unsere Freude an dem platschenden Würmchen in unseren Armen. Lesen Sie, worauf Sie beim Babyschwimmen achten sollten.

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Windeln sind Pflicht

Achten Sie beim Badeausflug mit dem Baby darauf, dass die Räumlichkeiten des Bades wohl temperiert sind, zumindest in den kälteren Jahreszeiten. Dann braucht ihr Baby noch eine Schwimmwindel. In den meisten Bädern sind diese ohnehin Pflicht, Sie sollten aber auch sonst nicht darauf verzichten. Und dann ... ab ins Wasser. Schwimmflügel passen den kleinen Knirpsen noch nicht, bei Bedarf halten die Schwimmmeister alternative Schwimmhilfen parat.

 
 

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Wann starten?

Schwimmen mit Baby macht LauneBis vor einiger Zeit hieß es in vielen Schwangerschaftstipps, mit dem Babyschwimmen zu warten, bis die wichtigsten Impfungen der ersten Monate abgeschlossen wurden. Heutzutage hört man immer mehr Stimmen, die sagen, dass es kein gesundheitliches Problem darstellt, mit dem Baby vor den Impfungen schon schwimmen zu gehen. Falls Sie sicher gehen wollen, sprechen Sie mit dem Kinderarzt die individuelle Situation ihres Babys durch. In vielen Bädern werden Kurse ab dem 4. Lebensmonat angeboten.

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Sanft beginnen

Der erste Kurstag sollte aber nicht die erste Begegnung ihres Babys mit dem Wasser des Schwimmbades sein. Denn in der Hektik des beginnenden Kurses, vielleicht inmitten von schreienden Gefährten, wird ihr Kind sich schwieriger an das ungewohnte Element gewöhnen können. Suchen Sie stattdessen zu einer ruhigen Stunde ihr Bad auf und ermöglichen Sie ihrem Baby eine völlig stressfreie Begegnung mit dem Nass. Ganz nach seinem eigenen Zeitbedürfnis.

Viele Babyratgeber empfehlen damit zu beginnen, dem Baby Wasser auf den Bauch zu träufeln. Als Nächstes lassen Sie das Baby dann leicht eingetaucht im Arm durch das Wasser gleiten. Dazu bewegen Sie sich Nase an Nase mit ihrem Baby, um jedes Aufkommen von Angst zu verhindern.

Nach und nach können Sie den Aktivitätsgrad dieser Spiele im Wasser steigern. Achten Sie dabei immer auf den Gesichtsausdruck ihres Sprosses, und holen Sie ihn gleich dicht zu sich heran, wenn Sie im Gesicht Angst erkennen.

Neugeborene halten reflexartig unter Wasser die Luft an. Leider verliert sich das einige Wochen nach der Geburt. Lassen Sie ihr Kind deshalb auf keinen Fall los.

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Beachtenswertes

  • Nehmen Sie eine erwärmte Flasche mit ins Schwimmbad, falls Sie nicht stillen. Babys entwickeln in der Regel großen Hunger beim Toben im Bad.
  • Denken Sie auch an die Wickelsachen und ein Handtuch mit Kapuze.
  • Die Wassertemperatur sollte bei 34 Grad liegen.
  • Achten Sie auf ihr Baby: Wenn es anfängt zu zittern oder sich die Lippen blau färben, sollten Sie spätestens das Bad verlassen und ihr Baby warm einpacken. Babys unter einem Jahr sollten nicht länger als 30 Minuten schwimmen.
  • Gehen Sie nicht Bad, wenn Ihr Kind erkältet ist oder unter einer anderen Krankheit leidet.

Wir wünschen Ihnen viel Freude, wenn Sie mit Ihrem Baby schwimmen! Lesen Sie auch: Babyschwimmen hat Vor- und Nachteile

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Dies war ein Beitrag aus dem Baby-Welten-Magazin

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