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Babyschuhe - was ist wichtig? Babyschuhe richtig auswählen.

Zugegeben, die Zusammenstellung der Baby-Erstausstattung war sicherlich bereits geprägt von Recherchen, Anbietervergleichen und dem Studieren von Erfahrungsberichten. Doch wir verraten Ihnen etwas: Dieses Verhalten wird Sie die nächsten Jahre begleichen, denn so rasch das Baby heranwächst, so schnell ändern sich auch die Anforderungen und Bedürfnisse.

Ein durchaus schwieriges Thema ist das Thema Laufen lernen, denn nur auf gesunden Füßen steht es sich richtig gut und dafür sind vor allem richtig ausgewählte Baby- und Kinderschuhe nötig.

 

 
 

 

Die ersten Schritte

Auch wenn es noch so verlockend erscheint, dem Nachwuchs, der gerade einmal stehen kann, das erste Paar an schicken Schuhen zu verpassen, so ist das doch inhaltlich falsch. Die Erklärung gibt’s direkt von der Mütterberatung: „Schuhe schränken den Bewegungsspielraum der Füße ein, vor allem, wenn sie fest und stützend sind. Babys Füße aber brauchen Bewegungsfreiheit, damit sie sich gesund entwickeln können und Muskulatur und Nerven entsprechend angeregt und gefördert werden. Deshalb sollten gerade kleine Kinder so viel wie möglich barfuß laufen.“

babyschuhe reihe jr 564Abbildung 1: Schuhe wie diese tragen der Forderung danach Rechnung, den Fuß warm zu halten und dennoch möglichst viel Bewegungsfreiheit zu gewähren.

Natürlich gibt es auch im Lauflern-Stadium Ausnahmen. Dann nämlich, wenn es zu kalt ist, barfuß zu laufen oder wenn Verletzungen drohen, dann darf der erste, weiche, leichte Schuh angezogen werden, der dem Kinderfuß Schutz und Bewegungsspielraum gleichermaßen gibt. Auch die Eltern-Experten erklären: „Schuhe haben an Kinderfüßen eigentlich nur eine Schutzfunktion. Sie sollen die Füße vor Kälte, Nässe und Verletzungen bewahren. Halt und Stütze braucht der Fuß nicht. Der optimale Schuh passt sich der Bewegung des Fußes an, nicht anders herum.“

 

Ab der Kita gibt’s Hausschuhe

Spätestens ab dem Besuch der Kindertagesstätte gibt es für den Nachwuchs Hausschuhe an die Füße. Wichtig dabei ist: Eltern sollten sich von einem Spezialanbieter für Hausschuhe beraten lassen, denn das Bemessen der richtigen Schuhgröße kann mitunter ganz schön schwierig sein.

Hierbei gilt es diese Hürden zu meistern:

  • Die Größenangaben auf Kinderschuhen sind meistens falsch. Das heißt, dass die Zahl auf dem Schuh nur annähernd eine Orientierung bieten kann – wenn überhaupt.
  • Wichtiger als die Größenangabe auf dem Schuh ist dabei das richtige Vermessen.
    Als Faustregel gilt: 12 bis 17 Millimeter länger als der längste Zeh sollten die Schuhe sein. Um dies herauszufinden, hilft der Daumentest oder das Positionieren des Kinderfußes auf einer Schablone der Innensohle.
    Tipp: Da Kinder die Zehen einziehen, wenn Druck darauf ausgeübt wird (zum Beispiel beim Daumentest), muss die zweite Hand die Füße sanft gerade ausrichten.
  • Kinderschuhe können zur richtig teuren Geldanlage werden, dabei müssen teure Exemplare nicht zwingend die Passenderen sein. Wichtig ist das Material, das atmungsaktiv und biegsam sein muss. Auch die Verarbeitung sollte so gewählt werden, dass das Kind sich die Schuhe im besten Fall selbst anziehen kann (z.B. Klettverschluss statt Schnürsenkel bei kleinen Kindern).

 

Die „Herausforderung Schuh“ bleibt jahrelang

Die Suche nach passenden Schuhen wird Eltern mindestens ebenso lange begleiten wie der Kauf der übrigen Bekleidung. Allerdings gibt es hier einen deutlichen Unterschied. Während jeder auf den ersten Blick sieht, dass eine Hose zu kurz wird, ist das bei Schuhen nicht immer deutlich sichtbar.

Erschwerend kommt hinzu, dass eine zu kurze Hose zwar witzig aussehen kann, aber nicht gesundheitsgefährdend ist – wie etwa ein zu kleiner Schuh, der das Wachstum der Füße hemmt und zu krummen Zehen führen kann. Eine düstere Zukunftsprognose beruht vor allem auf dieser Statistik, die besagt, dass zwar 98 Prozent der Neugeborenen gesunde Füße habe, aber nur 40 Prozent der Erwachsenen damit gesegnet sind. Dazwischen liegt eine Vielzahl an Schuhen, die vermutlich nicht alle perfekt auf den Fuß abgestimmt waren und damit Spätfolgen ausgelöst haben.

Elterntipp: Kinderfüße wachsen so schnell wie die Kinder selbst. Zwei bis drei Schuhgrößen pro Jahr sind für Drei- bis Sechsjährige durchaus nicht außergewöhnlich. Selbst Schulkinder brauchen jedes Jahr Schuhe in mindestens einer Größe größer. Gerade aus diesem Grund muss regelmäßig überprüft werden, inwiefern die Schuhe noch passen.

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Dies war ein Beitrag aus dem Baby-Welten-Magazin

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