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Baby-Fotobuch: Ideen und Tipps zum Gestalten schöner Erinnerungen

Die erste Zeit mit Baby gehört zu den wohl zauberhaftesten Phasen des Lebens. Dieser kleine Mensch stellt nicht nur den Alltag seiner Eltern völlig auf den Kopf, sondern zeigt ihnen außerdem, wie leicht es fällt, das eigene Baby stundenlang zu betrachten. Leider aber geht auch diese Phase viel zu schnell vorüber. Gut hat es, wer rechtzeitig vorsorgt und tolle Babyfotos schießt. In ein Baby-Fotobuch bzw. Fotokalender oder Fotoalbum zusammengefasst, begeistern die Aufnahmen dann auch Jahre später noch.

 
 

Inhalt: Baby Fotobuch Ideen gestalten

Punkt 1

Die Basis für das Fotobuch

Ein Fotobuch (die Tipps gelten ähnlich bei Fotoalbum und Fotokalender) anzulegen, ist im Grunde ganz einfach. Eltern stehen hierfür sogar mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So können sie das Buch mit Hilfe eines Blanko-Albums selbst basteln oder drucken lassen. Die folgende Videoanleitung zeigt, wie es geht. Lassen Sie sich mit diesem Beispiel und den vielen Tipps darin inspirieren.

Die Beispiele zeigen: Beim eigenständigen Basteln eines Fotobuchs können sich kleinere und größere Hindernisse ergeben. Die Haltbarkeit des Buchs ist oftmals nicht so gut wie die gedruckter Modelle, denn Fotokleber lösen sich mit der Zeit und herausfallende Dinge werden nicht immer wieder an ihren Platz zurückgesteckt. Zusätzlich mangelt es Eltern auch später in der Babyzeit oft an ausreichend Ruhe, um sich der Gestaltung eines kreativen Fotoalbums zu widmen. Nicht unwahrscheinlich ist es da, dass die ausgedruckten Bilder monatelang in der Schublade liegen und schon vor dem Einkleben erste Flecken oder Knicke aufweisen.

Wie groß sollte ein Fotobuch ausfallen, wie viele Fotos sollten rein?

Diese Entscheidungen sind individuell. Aber DIN A4 - Größen haben sich bewährt, so lassen sich Akzente mit Fotos in Großformat setzen. Vorteile und Nachteile einzelner Formate im folgenden Video:

Aus diesem Grund empfiehlt sich für Fotobücher, die lange halten und vor allem auch durch viele Hände gehen sollen, der vollständige Druck. Hier können Eltern ihre digitalen Bilder direkt online in eine individuelle Fotobuch-Vorlage laden, über Layout, Material, Farben, Vorlagen, Hintergründe und weitere gestalterische Details selbst bestimmen. Das Fotoalbum (oder ein Fotokalender, Grußkarten, Wandbilder ...) kann per (meist) leicht zu bedienender Software mit eigener Note versehen werden. In der fertigen Version gibt es keine losen Bilder zwischen den Seiten, die im Laufe der Zeit abfallen können und je nach Material behält das Fotobuch auch bis zum 18. Geburtstag (am ehesten als Hardcover) seinen Ursprungszustand.

Ein weiterer Vorteil gedruckter Fotobücher für Babys ist, dass sich diese beliebig reproduzieren oder auch leicht verändert erstellen lassen. So lässt sich ein Baby-Fotobuch leicht als Geschenk gestalten. Viele Fotobücher einzeln zu basteln, übersteigt das zeitliche Budget junger Eltern in jedem Fall. Nicht nur Eltern freuen sich über ein kleines „Nachschlagewerk“ rund um die erste Zeit mit Baby. Auch Großeltern, Tanten, Onkels und Taufpaten sind sicher begeistert, wenn sie beim nächsten Treffen ihr ganz eigenes Exemplar als Geschenk überreicht bekommen.

Punkt 2

Ideen rund um die Bilderwahl

Geht es um die Aufnahmen, mit denen ein Baby-Fotobuch befüllt werden soll, gibt es mehrere Kategorien, die Eltern unbedingt breit gefächert nutzen sollten. So nämlich entsteht ein abwechslungsreiches und erinnerungswürdiges Album, das nicht nur das Baby selbst zeigt, sondern auch Einblicke in das echte Leben zu dieser Zeit gewährt. Die Bilderkategorien sind:

  • Fotos von den schönsten Momenten ab der Geburt
    Diese Kategorie kann sicherlich sehr weit gefasst werden. Schließlich sind die größten Ereignisse zu Beginn des gemeinsamen Lebens nicht nur der erste Windelwechsel oder das erste Fläschchen. Auch Kuschelzeit mit Mama, ein entspanntes Nickerchen in der Babyschale und das süße Mützchen von Oma sind solche Momente und bieten ausreichend Grund dazu, die Kamera zu zücken.

Wer sich bisher noch wenig mit Babyfotografie auseinandergesetzt hat und etwas Inspiration braucht, findet unter lenimoretti.com einen interessanten Blogartikel rund um das Thema.

 

  • Auch die Familie zählt
    In der Babyzeit wird Eltern oft erst so richtig deutlich, wie wichtig familiärer Zusammenhalt und ein stabiles soziales Netz sind. Gibt es Großeltern, Freunde, Paten und Verwandte, die regelmäßig zu Besuch kommen, die jungen Eltern unterstützen und sich mit viel Liebe für das Baby interessieren, haben sie in jedem Fall einen Platz im Fotobuch verdient.

    Hier wäre es beispielsweise toll, jedem besonderen Menschen eine Seite zu widmen. Auf dieser Seite sollte nicht nur ein Foto von der Person zu sehen sein, sondern eventuell auch Text. Sehr stimmungsvoll sind Zitate, aber auch ein Dankes-Text oder ein Brief der Person an das Baby passen gut in das Konzept.
  • Dinge, die oft vergessen werden
    Nicht nur Fotos der Meilensteine im Leben sind später interessant. Es klingt unrealistisch, doch selbst Erinnerungen an die ersten Wochen mit Baby verblassen im Laufe des Lebens. Genau wie Schwangerschaftsstreifen einige Monate nach der Geburt allmählich an Sichtbarkeit verlieren, geraten Details aus der Babyzeit Stück für Stück in Vergessenheit. Dabei sind auch sie es, die diese Lebensphase so besonders gestalten.

    Aus diesem Grund sollte ein Baby-Fotobuch stets auch Bilder von Dingen enthalten, mit denen sich die junge Familie umgibt, die gerne und oft genutzt werden und die für das Baby und seine Eltern eine spezielle Bedeutung haben. Hierzu gehören beispielsweise
    • Spieluhren
    • Stofftiere
    • ein Fläschchen-Sterilisator
    • ein Stillkissen
    • Tragetücher
    • oder auch eine Wickelunterlage.

Diese Dinge erscheinen mitunter etwas banal und wenig emotional. In Wirklichkeit jedoch sind sie Bestandteil vieler Alltagsgeschichten, die sich Eltern auch später noch erzählen wollen. So wird das Fotobuch zu einer gedanklichen Stütze, die an das verspielte Muster auf dem Stillkissen, den klemmenden Deckel des Sterilisators oder auch die langen Stunden mit Baby im Tuch erinnert und die Erinnerungen durch echte Bilder wachhält.

Scannen bzw. Fotos von spannenden Details

Von manchen Dingen wie der ersten Einladung des Babys zu einer Geburtstagsfeier, die Geburtsanzeige in der Zeitung oder der ersten Eintrittskarte in einen Tierpark hat man in der Regel kein Foto. Schade eigentlich, denn diese Details erzählen spannende Geschichten und lösen A-ha-Momente aus. Tipp: Fotographieren Sie solche Kleinigkeiten am besten immer gleich mit oder scannen Sie diese hinterher ein.

Punkt 3

Beispiele voller Tipps und Ideen für das Fotobuch

Im Video finden sich hier eine bunte Auswahl an Anregungen für das eigene Fotobuch.

5 Ideen für das Babyalbum

Fotobuch von einer Fotografin

Hier erkennt man den professionellen Touch:

Beispiel eines privaten Baby Fotobuchs

Beispiel eines privaten Baby Fotobuchs

Als Ringbuch

Hier lassen sich kleinere Gegenstände mit hineinstecken.

Punkt 3

Beim Fotobuch auf das eigene Empfinden achten

Beispiele dienen als Vorbild und Anregung, letztlich ist die Gestaltung eines Babyfotobuchs jedoch stets auch eine sehr individuelle Angelegenheit. Eltern sollten sich rund um diese Aufgabe nicht von unseren Tipps oder von anderen beeinflussen lassen, sondern nur jene Inhalte wählen, die ihnen wichtig ist. Einen persönlichen Ausdruck finden. Auf diese Weise entsteht (eventuell jedes Jahr) ein Album, das nicht wie jedes andere wirkt und die einzigartige Geschichte der eigenen Familie erzählt. Toll ist dieser individuelle Ansatz auch, weil Eltern sogar für jedes weitere Kind ein Fotobuch anlegen können und die Bücher dennoch verschieden ausfallen werden.

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