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Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft - was sind die Ursachen, was kann ich tun?

Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Kreislaufproblemen. Besonders betroffen sind diejenigen, die ohnehin niedrigen Blutdruck haben, der dann in der Schwangerschaft noch niedriger ist. Auch wenn ein niedriger Blutdruck zu unangenehmen Symptomen wie Schwindel, Herzrasen, Ohrensausen oder Übelkeit führen kann: er stellt in der Regel weder für Sie, noch für Ihr Kind eine Gefahr dar.

Zumeist tritt der Schwindel nach dem Aufstehen auf, da dann das Blut in den (durch die Schwangerschaft  erweiterten) Beinvenen versackt und quasi nicht mehr genug "oben ankommt". Verstärkt werden kann dies durch Unterzuckerungen.

Machen Sie bereits im Bett ein bisschen "Morgengymnastik" (Strecken, Räkeln etc.), um den Kreislauf in Schwung zu bringen.
Es hilft Ihnen, wenn Sie vor dem Aufstehen erst einmal eine Weile auf der Bettkante sitzen, ein Glas Wasser trinken und dann langsam aufstehen.

Testen Sie, ob es Ihnen hilft, eine Kleinigkeit zu essen (oder z.B. Apfelsaft statt Wasser zu trinken), um den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Süßigkeiten sind hier nicht geeignet, da sie den Blutzuckerspiegel nur sehr kurzfristig anheben.

 
 


Kalte Beingüsse
sind zwar gewöhnungsbedürftig, helfen aber den Kreislauf anzukurbeln und verengen die Blutgefäße (was auch bei Krampfadern hilft).

Schlafen Sie im letzten Drittel  der Schwangerschaft nicht mehr auf dem Rücken, es kann sonst durch Kompression der unteren Hohlvene zu Schwindel oder sogar Ohnmacht kommen (siehe auch Schwangerschaft 20. Woche)

Sollte trotz dieser Maßnahmen keine Besserung eintreten, können Sie Ihren Frauenarzt nach pflanzlichen Mitteln (wie z.B. Corodin-Kreislauftropfen) fragen.

Hoher Blutdruck in der Schwangerschaft

Auch ein zu hoher Blutdruck tritt relativ häufig in der Schwangerschaft auf. Manche Frauen haben bereits zuvor erhöhte Werte, die dann durch die Schwangerschaft noch weiter ansteigen. Bei anderen Betroffenen lagen die Werte vor der Schwangerschaft immer im Normbereich.

Der Blutdruck wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung überprüft. Bei leicht erhöhten Werten unter 140/90 mmHg ist noch keine medikamentöse Behandlung notwendig, die Werte sollten jedoch regelmäßig überprüft werden. Werte oberhalb dieser Grenze  -wie sie z.B. bei der Schwangerschaftsgestose auftreten, müssen mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt werden.

Neben der medikamentösen Behandlung ist es wichtig, dass Sie sich viel Ruhe gönnen und Stress vermeiden.

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