Bei Angstgefühlen sollten Sie sich professionelle Hilfe suchenWas ist Angst?

Angst ist eines der grundlegenden menschlichen Gefühle. Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch das Gefühl Angst kennt. Angst gehört zu den als unangenehm empfundenen Gefühlen, hat jedoch eine wichtige Funktion und dient auch als Alarmsignal - denn zum Glück bekommen Sie Angst und rennen davon, wenn ein Grizzlybär auf Sie zuläuft!

Doch nicht nur in solch extremen Situation taucht Angst bei uns Menschen aus: Angst macht das Unbekannte, Angst macht der Gedanke an "Ausgeliefertsein", an Überforderung oder Schmerz.

Mit Ihrer (vielleicht ersten) Schwangerschaft lassen Sie sich auf ein ganz neues und auch nicht kalkulierbares Abenteuer ein. Damit verbunden sind Unsicherheiten und Sorgen, Gedanken und Selbstzweifel: Werde ich das schaffen? Wird das Kind gesund auf die Welt kommen? Wie verkrafte ich die Geburtsschmerzen? Werde ich eine gute Mutter, werden wir gute Eltern? Wird sich das Geschwisterchen nicht zurückgesetzt fühlen? Wie verändert sich unsere Partnerschaft? Habe ich danach noch eine Chance in meinem Job? Wie wird das alles finanziell?

Die Liste dieser möglichen Fragen ließe sich noch beliebig weiter fortsetzen. Jetzt werden Sie vielleicht einwenden: Aber wir hatten uns dieses Kind doch so gewünscht, es ist der ideale Zeitpunkt, woher kommen dann die Zweifel? Unsere Antwort darauf: Das ist erst einmal egal! Wichtig ist, dass Sie sich überhaupt erst einmal eingestehen, dass da Ängste und Zweifel sind!

Was kann ich tun?

  • Wie oben schon erwähnt, ist der erste wichtige Punkt, dass Sie sich auch den unangenehmen Gefühlen stellen. Machen Sie sich keine Vorwürfe, denn diese werden schlechte Gedanken und Gefühle noch verstärken.
  • Schreiben Sie auf, was Sie belastet.
  • Falls Sie einen Menschen kennen, mit dem Sie das alles gerne besprechen möchten: Trauen Sie sich!
  • Reden Sie mit Ihrem Partner, lassen Sie ihn nicht im Unklaren, damit er Ihre Stimmungseinbrüche besser verstehen kann.
  • Informieren Sie sich bei konkreten Sorgen, wenden Sie sich z.B. bei finanziellen Fragen an Ämter und Beratungsstellen.
  • Richten Sie sich eine"Sorgenstunde" am Tage ein, damit Sie nicht den ganzen Tag oder Nacht grübeln.
  • Nehmen Sie Kontakt zu anderen Frauen in Ihrer Situation auf, die Ihre Sorgen besser nachvollziehen können und Ihnen vielleicht Tipps geben können.
  • Machen Sie Entspannungsübungen, nehmen Sie sich Zeit für Ruhe und Erholung. Wir stellen hier auf Baby-Welten.de eine kostenlose Entspannungsübung für Sie zum Download zur Verfügung.
  • Wenden Sie sich angenehmen Aktivitäten zu, tun Sie sich etwas Gutes!

Wenn Sie sich durch Ihre Ängste (oder vielleicht auch depressive Empfindungen) erheblich beeinträchtigt fühlen – z.B. in Form von Schlafstörungen, sozialem Rückzug, Appetitverlust, Panikattacken mit Herzrasen -  sollten Sie dies unbedingt Ihrem Frauenarzt mitteilen und sich gegebenenfalls weitere Hilfe holen!

Hilfen und Tipps gegen Angst in der Schwangerschaft

Die folgenden Videobeiträge wollen ebenfalls Hilfen für betroffene Mütter an die Hand geben:

Hinweis: Wir stellen hier auf Baby-Welten.de eine kostenlose Entspannungsübung für Sie zum Download zur Verfügung.

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