Babyschmuck - Besser nichtOhrringe, Halsketten, Armbänder - die Anzahl der verschiedenen Schmuckstücke, die heute verfügbar sind, ist unbegrenzt. Viele Eltern wollen aus ihrem Nachwuchs ihre Ebenbilder machen - Schmuck inklusive. Doch die Meinungen scheiden sich, wenn es um den Schmuck für Kinder und Babys geht. Welcher Schmuck ist für das Neugeborene ungefährlich und auf welchen sollten Eltern verzichten?

Taufschmuck: Etwas Schönes für die Kleinen

Schmuck zur TaufeBei der Taufe kommen die meisten Babys in Kontakt mit ihrem ersten Schmuck: den Taufringen. Dieser Schmuck wird dem Kind von seinen Taufpaten überreicht. Damit drücken sie ihre Achtung und Fürsorge aus. Der Taufring ist ein sehr kleiner, schmaler Ring, der nur selten am Finger getragen wird. Meist wird der Taufring an einer Halskette befestigt.

Neben dem traditionellen Taufring schenken Taufpaten gerne auch Halsketten mit Anhängern, Schutzengel oder einem Kreuz als Motiv. Sie sollen über das neue Mitglied wachen und ihn durch das Leben begleiten. Ein weiteres beliebtes Taufgeschenk sind Identitätsarmbänder: Dabei handelt es sich um ein Armband mit Gravurplatte, die das Taufdatum und den Namen des Kindes enthält.

Allergien: Auch Kinder reagieren allergisch

Nicht nur Erwachsene reagieren allergisch auf bestimmte Materialien, die in Schmuck zu finden sind, die Kleinen sind besonders sensibel. Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Allergien bei Kindern in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Um das Allergierisiko beim Babyschmuck zu vermeiden, sollte man folgende Tipps befolgen:

  • Nickelfreier Schmuck: Die meisten Allergien gehen von dem Metall Nickel aus. Experten zufolge ist etwa zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung gegen dieses Metall allergisch. Nickel ist heute nur noch in billigem Modeschmuck zu finden. Deshalb empfehlen wir, Schmuck von einem Juwelier zu kaufen. Dieser verwendet in der Regel hochwertige Materialien und verarbeitet kein Nickel.
  • Edler Schmuck: Doch auch bei Juwelieren kann es noch vorkommen, dass sie Nickel verwenden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, beim Juwelier zuvor nachzufragen, ob Nickel im gewünschten Schmuckstück zu finden ist.

Mindestens genauso gefährlich wie Nickel ist Blei: Ein aktueller Test zeigt (PDF; 100 KB), dass die Konzentration von Nickel und Blei in billigem Kinderschmuck über den erlaubten Grenzwerten liegt. Für Babys und Kinder ist Blei aus dem Grund gefährlich, weil sie Schmuck häufig in den Mund nehmen. Bereits eine geringe Konzentration kann das Nervensystem der Kleinen beschädigen. Laut der europäischen Chemikalienagentur ECHA sind Kinder in Europa bereits mit diesem Schwermetall belastet, jede weitere Belastung muss vermieden werden.

Ohrringe beim Baby stechen?

Das Stechen eines Ohrloches ist für kleine Kinder ein schmerzvolles Erlebnis, wie das folgende Video zeigt: 

In südlichen Ländern ist es üblich, kleinen Mädchen direkt nach der Geburt ein Ohrloch zu stechen. In Deutschland ist dieser Brauch nicht üblich, hier wartet man ab, bis das Kind mindestens das 4. Lebensjahr erreicht hat. Grundsätzlich ist das Problem beim Stechen von Ohrlöchern, dass viele Eltern diese Wahl für ihre Kinder übernehmen. Genau das hält die Nürnberger Kinderärztin Dr. Brigitte Schwager für Körperverletzung. Kinder sind in dem Alter nicht einwilligungsfähig, deshalb sollten Eltern auch nicht in das Leben ihres Nachwuchses eingreifen. Laut der Ärztin können Eltern ihren Kindern erst ab etwa 14 Jahren ernste Entscheidungen zutrauen.

Völlig schmerzfrei und bei Verwendung ungiftiger Matierialien auch ungefährlich für das Kind ist ein Baby-Armband. Der folgende Film zeigt, wie sich ein solches einfach basteln lässt:

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Dies war ein Beitrag aus dem Baby-Welten-Magazin

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