Der Brauch, vor der Geburt eine Babyparty zu feiern, stammt aus dem amerikanischen Raum und wird dort Baby Shower genannt. Um die zwei Monate vor der Geburt ruft die werdende Mutter die weibliche Ver- und Bekanntschaft in die möglichst kitschig eingerichteten eigenen vier Wände, in denen alles auf das kommende Menschenwesen hindeutet. Männer sind normalerweise nicht geladen, finden aber eine Alternative nach der Geburt in der Pullerparty.

Mitbringsel für das Baby

Bei einer Babyparty bringen die Gäste Geschenke zur Geburt des Babys mit, z.B. eine Windeltorte, Schnuller, Babykleidung usw. Gefeiert wird mit Spielen wie z.B. dem Schätzen des Bauchumfangs der molligen Mama. Hierfür muss eine Rolle Toilettenpapier herhalten: Jeder Partygast reist soviel von der Rolle ab, wie sie an Bauchumfang vermutet.

Die Männeralternative: Pullerparty: Das muss begossen werden

Ob Pullerparty, Pinkelparty oder Pullerschnaps – die Bezeichnungen sind ebenso vielfältig wie die damit zusammenhängenden Traditionen. In der Regel handelt es sich jedoch um eine reine Männerveranstaltung mit reichlich Alkohol am Tag der Geburt oder kurz darauf. Viel planen muss man dafür nicht, oftmals versammeln sich die Herren der Schöpfung einfach in der nächsten Gastwirtschaft und feiern hier die Ankunft des neuen Erdenbürgers.

Die Pullerparty ist als Tradition noch nicht so weit verbreitet wie die Babyparty, die mittlerweile Jedem bekannt sein dürfte. Pullerpartys werden zumeist im norddeutschen Raum begangen, doch auch im Rest des Landes trifft man diesen Brauch immer häufiger an.

Die Pullerparty ist dabei meist ein feucht-fröhliches Zusammentreffen des frisch gebackenen Papas mit seinen Freunden und Verwandten. Oftmals findet dies statt, während die junge Mutter und das Baby sich im Krankenhaus noch von der anstrengenden Geburt erholen. Ziel der Pullerparty ist es, das freudige Ereignis standesgemäß zu begießen und durch überschwänglichen Genuss zumeist alkoholischer Getränke dem Kind symbolisch beim Wasserlassen zu helfen.

Geschenke sind ebenfalls nicht notwendig, aber trotzdem gern gesehen. Humorvolle Mitbringsel und hilfreiche Utensilien wie Ohrstöpsel für die kommenden lauten Nächte, Nervennahrung in jedweder Form, ein Erziehungsratgeber oder einfach eine Flasche Schnaps, damit das Begießen daheim weitergehen kann, sind immer willkommen. Auch die traditionellen Zigarren mit rosa oder blauer Banderole dürfen eigentlich nicht fehlen.

Derweil sollte man die Mama nicht vergessen und auch ihr kleine Geschenke und vor allem herzliche Glückwünsche zukommen lassen, zum Beispiel auf Babykarten von Wunderkarten, auf Luftballons, als Beschriftung auf einem Kuchen oder mit einem Blumengruß. Wenn Mutter und Kind sich dann zu Hause eingelebt haben, darf es auch gern noch einmal eine kleine gemeinsame Feier sein, mit welcher das Baby von allen Verwandten und Freunden im Leben begrüßt wird.

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