CBD Oel Pflanze

Wo hilft CBD-Öl? Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Öl aus der Hanfpflanze

CBD – ausgeschrieben Cannabidiol, ein (nicht psychoaktives) Extrakt aus dem weiblichen Hanf (Cannabis) – werden wahre Wunderwirkungen nachgesagt. Das ist immer so, wenn ein finanzielles Interesse an der Verbreitung solcher Wirkungsaussagen gegeben ist. Wir fragen: welche Wirkung ist wissenschaftlich erwiesen oder liegt zumindest nahe? Und darf man CBD-Öl in der Schwangerschaft verwenden? Gehen wir der Sachlage auf den Grund ...

Punkt 1

Was versteht man unter CBD

CBD steht für Cannabidiol, ein Cannabisöl, der konzentrierte Extrakt aus Cannabis Sativa in flüssiger Form. Bei CBD ist nicht davon auszugehen, dass es „High“ macht, dafür werden andere Effekte beobachtet. Doch da das Öl von vielen verschiedenen Herstellern angeboten wird und diese es auf jeweils individuelle Weise herstellen, kann nicht von „dem CBD-Öl“ gesprochen werden. Je nachdem, wie das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert wird, enthält das Kräuteröl unterschiedliche Verbindungen und Chemikalien. Der Markt des CBD-Öl ist nicht reguliert. Kunden müssen sich auf die jeweiligen Aussagen des Verkäufers verlassen. Aber die zuständigen Landesbehörden überwachen den Verkauf von CBD-haltigen Produkten und nehmen durchaus auch mal Produkte vom Markt.

Punkt 2 

Wobei soll CDB-Öl alles helfen?

CBD in der Schwangerschaft

Die hier erwähnten Wirkungen wären sicherlich auch für viele Schwangerschaftsbeschwerden von Nutzen. Doch ob CBD während der Schwangerschaft  bedenkenlos genutzt werden kann, ist nicht erwiesen. Hierzu lassen sich aktuell keine Forschungsergebnisse heranziehen.

Wikipedia schreibt zu CBD: „Es sind entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende und gegen Übelkeit gerichtete Wirkungen beschrieben. Weitere pharmakologische Effekte wie eine antipsychotische Wirkung werden erforscht.“

Ob und wie stark solche Wirkungen auftreten hängt vor allem vom CBD-Gehalt in dem jeweiligen CBD-Öl ab, siehe dazu diesen Artikel auf spektrum.de

Das Anwendungsspektrum von CBD-Anhängern geht dabei noch viel weiter. Sie verwenden CBD-Öl in einer Art Selbstmedikation bei vielerlei Beschwerden und Schmerzen.

Auch in der Forschung wird die Wirkung von CBD an vielen Krankheitsbildern erforscht. Da es entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, gilt CBD als Kanditat für die Behandlung chronischer und entzündlicher Darmerkrankungen. Auch bei Arthritis und Schuppenflechte wird in diese Richtung geforscht. Im Tier- und Zellkulturversuch deuteten erste Ergebnisse an, dass CBD die Vermehrung einiger Tumorzellen behindern könnte.

Momentan steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Einige Studienergebnisse und Theorien sprechen zumindest Cannabis eine schmerzlindernde Wirkung bei Kopfschmerzen, auch bei Migräne, zu. Für CBD gibt es hier noch keine eindeutigen Wirknachweise.

Die Wissenschaftlerin Barbara Costa von der Universität Mailand fand 2007 heraus, dass tägliche Gaben von CBD in bestimmter Dosierung die Schmerzempfindlichkeit von Ratten senken konnte. Andere Studien lassen aber vermuten, das dies nicht für alle Formen chronischer Schmerzen zu erwarten ist.

Viele der Anwender versprechen sich vom CBD-ÖL angstlösende und/oder schlaffördernde Wirkung. Forschungen mit Ratten haben diese Effekte angedeutet, auch bei kleineren Studien zu Erwachsenen deutete sich dies an.

CBD kann auch bei der Rauchentwöhnung unterstützen, so die Ergebnisse einer Doppelblindstudie aus dem Jahr 2013. Hier wurde das CBD aber inhaliert. Die Probanden rauchten danach 40 Prozent weniger Zigaretten als vor der Behandlung.

Auf Seiten der zugelassenen Medikamente ist CBD Bestandteil des arzneilich genutzten Hanfextrakts Nabiximols, der als Spasmolytikum bei multipler Sklerose gegeben wird. Seit Oktober 2019 wird es auch gegen seltene Epilepsieformen eingesetzt.

Das Ärzteblatt fasst zusammen: „Es gilt heute als erwiesen, dass Cannabinode bei verschiedenen Erkrankungen einen therapeutischen Nutzen besitzen.“ (Cannabidiol ist solch ein Cannabinoid)

Punkt 3

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Laut Wikipedia sind für CBD die folgenden Nebenwirkungen bekannt:

  • sehr häufig: Schläfrigkeit und Benommenheit (10 %)
  • häufig: Unwohlsein, Durchfall, Appetitlosigkeit, Hautausschläge
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe
  • möglicherweise gesteigerte Infekthäufigkeit

Punkt 4

Video über CBD

Länge: 7 Minuten

Punkt 5

Bücher über CBD



Wo hilft CBD-Öl? Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Öl aus der Hanfpflanze
CBD – ausgeschrieben Cannabidiol, ein (nicht psychoaktives) Extrakt aus dem weiblichen Hanf (Cannabis) – werden wahre Wunderwirkungen nachgesagt. Das ist immer so, wenn ein finanzielles Interesse an der Verbreitung solcher Wirkungsaussagen gegeben ist. Doch was ist wissenschaftlich erwiesen? Und darf man CBD-Öl in der Schwangerschaft verwenden? Gehen wir der Sachlage auf den Grund!
Was versteht man unter CBD
CBD steht für Cannabidiol, ein Cannabisöl, der konzentrierte Extrakt aus Cannabis Sativa in flüssiger Form. Bei CBD ist nicht davon auszugehen, dass es „High“ macht, dafür werden andere Effekte beobachtet. Doch da das Öl von vielen verschiedenen Herstellern angeboten wird und diese es auf jeweils individuelle Weise herstellen, kann nicht von „dem CBD-Öl“ gesprochen werden. Je nachdem, wie das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert wird, enthält das Kräuteröl unterschiedliche Verbindungen und Chemikalien. Der Markt des CBD-Öl ist nicht reguliert. Kunden müssen sich auf die jeweiligen Aussagen des Verkäufers verlassen. Aber die zuständigen Landesbehörden überwachen den Verkauf von CBD-haltigen Produkten und nehmen durchaus auch mal Produkte vom Markt.
Wobei soll CDB-Öl alles helfen?
Wikipedia schreibt zu CBD: „Es sind entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende und gegen Übelkeit gerichtete Wirkungen beschrieben. Weitere pharmakologische Effekte wie eine antipsychotische Wirkung werden erforscht.“
Ob und wie stark solche Wirkungen auftreten hängt vor allem vom CBD-Gehalt in dem jeweiligen CBD-Öl ab, siehe dazu diesen Artikel auf spektrum.de. https://www.spektrum.de/news/ist-der-hype-um-cannabidiol-berechtigt/1680420
Das Anwendungsspektrum von CBD-Anhängern geht dabei noch viel weiter. Sie verwenden CBD-Öl in einer Art Selbstmedikation bei vielerlei Beschwerden und Schmerzen.
Auch in der Forschung wird die Wirkung von CBD an vielen Krankheitsbildern erforscht. Da es entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, gilt CBD als Kanditat für die Behandlung chronischer und entzündlicher Darmerkrankungen. Auch bei Arthritis und Schuppenflechte wird in diese Richtung geforscht. Im Tier- und Zellkulturversuch deuteten erste Ergebnisse an, dass CBD die Vermehrung einiger Tumorzellen behindern könnte.
Momentan steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Einige Studienergebnisse und Theorien sprechen zumindest Cannabis eine schmerzlindernde Wirkung bei Kopfschmerzen, auch bei Migräne, zu. Für CBD gibt es hier noch keine eindeutigen Wirknachweise.
Die Wissenschaftlerin Barbara Costa von der Universität Mailand fand 2007 heraus, dass tägliche Gaben von CBD in bestimmter Dosierung die Schmerzempfindlichkeit von Ratten senken konnte. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S001429990601257X?via%3Dihub Andere Studien lassen aber vermuten, das dies nicht für alle Formen chronischer Schmerzen zu erwarten ist.
Viele der Anwender versprechen sich vom CBD-ÖL angstlösende und/oder schlaffördernde Wirkung. Forschungen mit Ratten haben diese Effekte angedeutet, auch bei kleineren Studien zu Erwachsenen deutete sich dies an.https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphar.2017.00259/full
CBD kann auch bei der Rauchentwöhnung unterstützen, so die Ergebnisse einer Doppelblindstudie aus dem Jahr 2013. Hier wurde das CBD aber inhaliert. Die Probanden rauchten danach 40 Prozent weniger Zigaretten als vor der Behandlung. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S030646031300083X
Auf Seiten der zugelassenen Medikamente ist CBD Bestandteil des arzneilich genutzten Hanfextrakts Nabiximols, der als Spasmolytikum bei multipler Sklerose gegeben wird. Seit Oktober 2019 wird es auch gegen seltene Epilepsieformen eingesetzt.
Das Ärzteblatt fasst zusammen: „Es gilt heute als erwiesen, dass Cannabinode bei verschiedenen Erkrankungen einen therapeutischen Nutzen besitzen.“ https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden (Cannabidiol ist solch ein Cannabinoid)
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Laut Wikipedia sind für CBD die folgenden Nebenwirkungen bekannt:
sehr häufig: Schläfrigkeit und Benommenheit (10 %)
häufig: Unwohlsein, Durchfall, Appetitlosigkeit, Hautausschläge
Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe
möglicherweise gesteigerte Infekthäufigkeit
CBD in der Schwangerschaft
Die oben erwähnten Wirkungen wären sicherlich auch für viele Schwangerschaftsbeschwerden von Nutzen. Doch ob CBD während der Schwangerschaft 
https://www.cbd-vital.de/magazin/cbd-allgemein/cbd-waehrend-der-schwangerschaft bedenkenlos genutzt werden kann, ist nicht erwiesen. Hierzu lassen sich aktuell keine Forschungsergebnisse heranziehen.
Video über CBD

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