Ernährung in der Schwangerschaft

 

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Gute Ernährung – in der Schwangerschaft wichtiger denn je!

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Baustein für ein gesundes, vitales Leben. In der Schwangerschaft ist es noch wichtiger als sonst, sich gesund zu ernähren, denn in dieser Zeit versorgen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihr Baby mit allen notwendigen Nährstoffen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie nun "für zwei" essen sollten. Der Kalorienbedarf, insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft, ist nicht deutlich höher als normal, so dass ständig doppelte Mengen Ihr Gewicht unnötig ansteigen lassen würden.

Wie sollte ich mich ernähren?

Grundsätzlich gelten für Schwangere dieselben Regeln für gesunde Ernährung wie für jeden anderen auch: Essen Sie möglichst viel frisches Obst und Gemüse, trinken Sie 2-3 l täglich (möglichst Wasser oder ungesüßte Getränke), nehmen Sie ausreichend Eiweißprodukte wie z.B. fettarmen Joghurt oder Kefir zu sich, essen Sie Vollkornprodukte statt Weißmehlprodukte, verzichten Sie auf zu viele Süßigkeiten oder fettige Speisen, essen Sie regelmäßig Fisch und nicht unnötig viel Fleisch.

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Worauf Sie verzichten sollten, worauf Sie achten sollten:

Die Top 10-Tipps der Ernährung in der Schwangerschaft

Neben obigen allgemeinen Tipps gibt es einige Besonderheiten, über die wir Ihnen hier einen kurzen Überblick verschaffen wollen:

  1. Verzichten Sie möglichst weitgehend auf Alkohol: Viele Frauen verzichten in der Schwangerschaft ganz auf den Genuss von Alkohol. Wichtig ist, dass Sie möglichst wenig Alkohol zu sich nehmen, da bereits relativ geringe in der Schwangerschaft konsumierte Mengen zu fetalen Schädigungen führen können. 
  2. Essen Sie viel Frisches, bevorzugen Sie BIO-Qualität. Frische Nahrung aus biologischem Anbau bietet die besten Voraussetzungen für eine Ernährung mit vielen Nährstoffen bei geringen Schadstoffmengen in der Nahrung.
  3. Vermeiden Sie rohes Fleisch bzw. Wurst oder rohen Fisch sowie rohe Eier. Ebenfalls verzichten sollten Sie auf Rohmilchkäse sowie Käse mit weißer Schimmelschicht (wie z.B. Camenbert): All dies sind mögliche Keimquellen und damit evtl. Krankheitsüberträger.
  4. Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich und achten Sie generell auf Hygiene bei der Nahrungszubereitung. Achtung: Sojasprossen sollten Sie nicht roh essen, sondern mindestens 10 Minuten bei 70 Grad erhitzen.
  5. Essen Sie (wenn überhaupt) nur geringe Mengen an Innereien wie Leber oder Niere
  6. Achten Sie auf einen ausreichenden Eisengehalt der Nahrung. Viel Eisen enthalten ist z.B. in: Linsen, Fleisch, Vollkornprodukten,  Haferflocken, grünem Salat, Bohnen, Artischocken, Rote Beete oder Sojabohnen. Tipp: Die Eisenaufnahme wird erhöht, wenn Sie diese Lebensmittel mit Vitamin-C-Aufnahme kombinieren (z.B. ein Glas O-Saft dazu oder Vitamin-C-reiches Obst).
  7. Reduzieren Sie Süßes und Fettiges.
  8. Trinken Sie nicht mehr als 3 Tassen Kaffee oder 0,33 l Cola täglich.
  9. Achten Sie bei Schwangerschaftsbeschwerden auf unsere Hinweise (s. Sodbrennen , Verstopfung und  Übelkeit )
  10. Zuletzt, aber dennoch sehr wichtig: Lassen Sie sich nicht verrückt machen, falls Sie dann doch gestern gerade Tartar oder Sushi gespeist haben: Die Gefahr, dass Ihr Baby dadurch nachhaltig geschädigt wurde, ist als gering einzustufen.

Video zur Ernährung in der Schwangerschaft

Urbia geht mit einer Schwangeren auf Einkaufstour. Die Erlebnisse:

Sie brauchen nun mehr FolsäureWas ist Folsäure und welche Bedeutung hat sie für die Ernährung in der Schwangerschaft?

Folsäure ist ein Vitamin aus der Gruppe der B-Vitamine. Es findet sich in zahlreichen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln, so z.B. in Leber, Vollkornprodukten, Spinat, Brokkoli, Rosenkohl, Rote Beete und grünem Blattgemüse. Folsäure spielt eine elementare Rolle im menschlichen Stoffwechsel (u.a. der Zellteilung), bei der Blutbildung und im Nervensystem. 

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