Baby Hand Wochenbett

Wochenbett-Tipps aus der TCM: Wie stärken sich Mamas nach der Entbindung?

Schon im alten China dienten die ersten Wochen nach der Geburt dazu, dass sich die Frauen von den Strapazen der Schwangerschaft und Entbindung erholten. Damit das auch heute noch gut funktioniert, sind verschiedene Faktoren wie gesunde Ernährung und Ruhe verantwortlich. Es gibt einige hervorragende Hilfsmittel, insbesondere aus der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), mit denen frisch gebackene Mamas schnell wieder zu Kräften kommen.

Wirst du genügend Unterstützung in den ersten Wochen nach der Geburt haben?

 

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Punkt 1

Traditionelles Wochenbett in der chinesischen Medizin

Eine der häufigsten Fragen zum Wochenbett lautet: Wochenbett – wann raus? Laut den Überlieferungen aus der TCM sollten Wöchnerinnen und ihre Babys die ersten vier Wochen nach der Geburt im Entbindungszimmer verbringen. Es wird dabei nicht von Wochenbett, sondern vom “Goldenen Monat” gesprochen. In dieser Zeit können sich die Frauen entspannen und an ihre neue Rolle als Mutter gewöhnen. Das funktionierte scheinbar in der Vergangenheit so gut, dass sogar chronische Erkrankungen nach dem Wochenbett verschwunden waren.

Manche Ärzte verordneten ihren Patientinnen, aufgrund der guten Heilerfolge im Goldenen Monat, eine Schwangerschaft.

Damit die Wöchnerinnen echte Ruhe und Erholung finden, führen die weiblichen Verwandten den Haushalt. Oftmals gibt es in den Familien und Dörfern auch Rituale, die der Pflege der Mütter dienen. Massagen gehören genauso dazu wie Waschungen.

Langes Duschen und Baden wurden allerdings untersagt. Der Körper der Wöchnerin sollte 40 Tage lang nicht mit fließendem Wasser in Berührung kommen.

Im alten China existierten bestimmte Verhaltensregeln, die streng eingehalten wurden. Dazu gehörten unter anderem, dass die Frauen nicht aufstehen oder sitzen durften. Mama und Baby mussten es außerdem immer schön warm haben. Das innere Feuer wurde unter anderem mit heißen, weich gekochten Speisen angekurbelt. Außerdem durften Türen und Fenster nicht offenstehen, damit die Frauen vor äußeren Einflüssen geschützt waren.

Diese Maßnahme wurden aufgrund der Annahme getätigt, dass die Frauen nach der Entbindung in einer Art Schwächezustand sind. Dieser wird durch einen Mangel an Blut, Lebenskraft, Körperflüssigkeit und der sogenannten Essenz – Jing – verursacht. Das Defizit sollte möglichst schnell wieder ausgeglichen werden, weil die Frauen ansonsten sehr anfällig für Erkrankungen aber auch ein inneres Leeregefühl seien. Auch heute wird in der TCM noch ein großes Augenmerk auf das Wochenbett gelegt, allerdings werden die Maßnahmen nicht mehr ganz so strikt eingehalten wie in vergangenen Jahrhunderten.

Punkt 2

Modernes Wochenbett in Deutschland

Auch westliche Hebammen beteuern immer wieder die Notwendigkeit der Wochenbettruhe. Wer sich in dieser Zeit überanstrengt, der riskiert Brust- und Nierenbeckenentzündungen, Schmerzen, Probleme mit dem Wochenfluss sowie negative psychische Auswirkungen. Tatsächlich sollten sich auch die Mütter in unserem Kulturkreis in den ersten sieben Wochen nach der Entbindung ausruhen. Neben Familienangehörigen unterstützt hier vor allem der Partner die Frau.

Hausarbeit, Einkäufe und Organisatorisches übernimmt meistens der Mann, teilweise hilft auch die eigene Mutter. Einige Dinge können bereits in der Schwangerschaft vorbereitet werden. So kochen viele Frauen vor und frieren Gerichte für die ersten Wochen nach der Entbindung ein.

Auch das Internet ist eine große Hilfe. Einkaufen funktioniert online einwandfrei. Von Lebensmitteln über Babyausstattung bis hin zu Medikamenten kann alles bequem vom Wochenbett aus geordert werden. Nur wenige Tage später liefert es der Versandhandel direkt an die Haustür. Auf Plattformen wie meine-kartenmanufaktur.de designen Eltern sogar von zu Hause aus die Geburtskarten und lassen sie bequem zustellen. Je mehr Hilfe die frisch gebackenen Mamas in Anspruch nehmen, desto besser überstehen sie die Anstrengungen der vergangenen Monate.

Punkt 3

Wundermittel Wochenbettsuppe – ein wichtiger Energielieferant

Bereits vor über 2000 Jahre wurden im alten China kräftigende Wochenbettsuppen nach der Niederkunft serviert. Im Jahr 1247 notierte der TCM-Arzt Li Dong-yuan das wertvolle Rezept für die Nachwelt. Wer sich die typischen Zutaten und deren Wirkung ansieht, der wird schnell die Sinnhaftigkeit der nährenden Mahlzeit verstehen.

Das kommt in die chinesischen Kraftsuppen für Mamas:

  • Dang Gui (Angelika-Wurzel) wirkt antibakteriell, schmerzstillend und entzündungshemmend. Außerdem dient sie der Blutbildung und stabilisiert den Kreislauf. Die enthaltene Folsäure und das zugehörige Helfer-Vitamin B 12 unterstützen den Wachstumsprozess im Körper von Mutter und Kind.
  • Huang Qui (Tragant-Wurzel) wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt und dient der Kräftigung. Auch die Nierenfunktion wird angeregt, sodass Schadstoffe und Wassereinlagerungen zuverlässig ausgeschieden werden.
  • Da Zao (rote Datteln) beruhigen das Nervenkostüm und helfen bei der Blutbildung.
  • Lotuswurzel kann die Stimmung aufhellen, bei niedrigem Blutdruck helfen und die Abwehrkräfte stärken.
  • Kreuzkümmel fördert die Verdauung.
  • Koriander besitzt eine antibakterielle, antivirale und verdauungsfördernde Wirkung.
  • Anis hilft bei geschwollenen Beinen und Wassereinlagerungen im unteren Bauchraum.
  • Nelken stillen Schmerzen und wirken Entzündungen entgegen.
  • Pfeffer unterstützt die Verdauung und den Kreislauf, kann Fieber senken und Bakterien bekämpfen.
  • Muskat heilt Muskelkater und sorgt für einen ruhigen Schlaf.
  • Zimt hilft bei Gelenkschmerzen und Verdauungsproblemen.
  • Ingwer zum Würzen.

Zu den Kräutern gesellen sich normalerweise verschiedene Gemüsesorten und eine Fleischeinlage, wie zum Beispiel ein Suppenhuhn. Beim Kochen muss nach einer bestimmten Reihenfolge vorgegangen werden, damit die Zutaten ihre Wirkung optimal entfalten können. Eine lange Kochzeit von mindestens zwei Stunden ist wichtig, damit die nährenden Inhaltsstoffe vollständig in die Flüssigkeit übergehen. In China brodeln die Suppen oft tagelang auf dem Herdfeuer.

Für eine besonders positive Energie empfehlen manche Geburtshelfer, den Sud mit dem Beginn der Wehen aufzusetzen und so lange köcheln zu lassen, bis das Baby da ist. Dann können sich die Mütter direkt nach der Entbindung an der Suppe stärken.

Normalerweise werden gleich mehrere Liter des gesunden Essens gekocht. Gekühlt hält sich die Wochenbettsuppe mehrere Tage. Die Wöchnerinnen dürfen sich bei jedem kleinen Hunger ein Schälchen Brühe aufwärmen und es genießen. Hervorragend dazu schmeckt selbst gebackenes Brot. Dank der hilfreichen Tipps von Webseiten wie mein-brot-backen.de bekommt das auch ein weniger kochbegabter Partner ruckzuck hin.

Es ist wichtig, dass die Speisen immer warm sind. Dadurch wird der Milchfluss unterstützt. Auch saftiges Essen hilft beim Stillen. Suppen sind genauso gut geeignet wie auch

  • warmes Apfelmus,
  • rote Beete-Suppe,
  • Beeren,
  • grünes Blattgemüse,
  • Traubensaft und
  • Brokkoli.

Verzichtet werden sollte auf schwarzen Kaffee und scharfe Gewürze.

Wirst du für dein Wochenbett vorkochen?

 

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Punkt 4

TCM als Vorbild für das westliche Wochenbett?

Tatsächlich wäre es sinnvoll, wenn sich Frauen in der westlichen Welt einige Elemente aus dem Goldenen Monat abschauen. Häufig sind die Wöchnerinnen hierzulande viel zu schnell nach der Entbindung wieder auf den Beinen und im Alltag angekommen. Natürlich ist in der Regel ein vierwöchiger, kompletter Rückzug nicht möglich. Dennoch sollte für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden des Babys möglichst viel Ruhe, Schlaf und Zeit zu Hause eingeplant werden.

Video: 5 Wochenbett-Tipps aus China zusammengefasst

Länge: 7 Minuten

Punkt 5

Video: Weitere Wochenbett-Tipps von einer deutschen Hebamme

Kochen im Wochenbett, Binden, Wochenbettdepression, Wochenfluss etc. in aller Kürze.

Länge:  9 Minuten

 Mehr zum Wochenbett auf Baby-Welten.de

Wochenbett

Wochenbett

Was ist das Wochenbett?

Als Wochenbett bezeichnet man die ersten 6-8 Wochen nach einer Entbindung. Auch wenn die junge Mutter diese Zeit nicht im wörtlichen Sinne im Bett verbringen sollte, so ist dieser Zeitraum als eine gewisse Schonzeit durchaus zu empfehlen.

Wochenfluss

WochenflussWas ist der Wochenfluss?

Als Wochenfluss bezeichnet man den blutigen Ausfluss, den Frauen über 4-6 Wochen nach der Geburt haben. Insbesondere in den ersten Tagen sind diese Blutungen weitaus stärker als Regelblutungen. Die Blutungen gehen von der Gebärmutter aus und zwar von der Stelle, an der der Mutterkuchen zuvor festgewachsen war. Der Wochenfluss besteht aus dem Blut dieser Wunde, Schleim und Plazentaresten. Da die Wunde im Laufe der Tage abheilt, ändert sich die Farbe des Wochenflusses von hellrot zu rosa, wird später bräunlich und sollte zuletzt weißlich-gelb sein.

So erleben Eltern die ersten Wochen – Studie von Pampers & wellcome [Sponsored Post]

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Schon die Zeit der Schwangerschaft ist für Eltern von vielen praktischen und emotionalen Umbrüchen geprägt. So richtig los geht es aber erst mit der Geburt des Babys. Alle anderen Elemente des Lebens sind nicht mehr so wichtig. Eine Zeit von tiefer Freude und zeitweisem Frust, von nie gekannten Glück und bodenloser Erschöpfung.

Was genau junge Eltern bewegt hat Pampers in Zusammenarbeit mit dem Sozialunternehmen wellcome und dem Meinungsforschungsinstitut forsa in der Befragung von über 600 Mamis und Papis herausgefunden.

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