nabelschnurblut rot zellen je 564

Private Nabelschnurblutbanken bieten gegen eine Gebühr die Einlagerung des Nabelschnurblutes zur zukünftigen Anwendung beim eigenen Kind an. Extrem tiefgekühlt können die jungen Stammzellen Jahrzehnte überdauern, ohne ihre heilende Wirkung zu verlieren. Sollte ich also in jedem Fall Nabelschnurblut für mein eigenes Kind einlagern oder gibt es Gründe, die dagegen sprechen?

 

Das Prozedere der Einlagerung

Die Entnahme von Nabelschnurblut ist ein schmerzfreies Unterfangen, das als völlig risikolos gilt. Sie stellt für ein gesundes Baby kein Problem dar.

Wie läuft der Vorgang genau ab?
Zunächst muss eine geeignete Geburtsklinik ausgewählt werden, die den Service der Nabelschnurblutentnahme unter der Geburt anbietet. Nach einer Anamnese wird (im Falle der Privateinlagerung) ein privates Unternehmen mit dem Service beauftragt.

Dieses sendet eine Entnahmebox an die Eltern, die diese Box zur Entbindung ins Krankenhaus mitbringen. Nach der Entbindung und Abnabelung des Neugeborenen wird das Blut dann (üblicherweise) aus der noch mit der Plazenta verbundenen Nabelschnur entnommen und auf schnellstem Wege zur ausgewählten Einlagerungsfirma transportiert.

Dort wird es aufbereitet, medizinisch untersucht und anschließend tiefgefroren. Auf Wunsch jahrzehntelang.

 

 
 

 

neugeborenes nach geburt ie 564Unmittelbar nach der Geburt

 

Die Kosten der Einlagerung

Üblicherweise belaufen sich die Kosten für eine 20-jährige Einlagerung auf 1.500 bis 3.000 Euro. Anbieter wie Seracell bieten die Einlagerung von Nabelschnurblut auch für einen niedrigen Monatsbeitrag an.

Bei einigen Unternehmen fällt eine Einrichtungsgebühr von wenigen 100 Euro an. Sollte sich nach der Blutuntersuchung herausstellen, dass das Nabelschnurblut nicht eingelagert werden kann, wird diese Gebühr teilweise erstattet.

Der Endpreis der Einlagerung hängt dann von den unterschiedlichen Bedingungen der Einlagerung ab: Vor allem Einlagerungsdauer, aber auch unterschiedlichen Services und den jeweiligen Garantien.

Manchmal werden auch Geschwisterrabatte und Kreditfinanzierungen angeboten.

 

Die Alternative ...

Das eigene Nabelschnurblut kann auch gespendet werden und in einer öffentlichen Blutbank eingelagert werden – natürlich kostenfrei. Diese öffentlichen Spenderbanken leiden momentan leider an chronischer Unterfinanzierung, so dass es sogar schon zu Einlagerungsstopps kommt. Zudem dürfen Eltern dann nicht mehr über die Verwendung des Blutes entscheiden.

 

Wofür kann das eigene Nabelschnurblut verwendet werden?

Die Sinnhaftigkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut wird heftig diskutiert. Die Anwendung von fremdem Nabelschnurblut steht dabei allerdings nicht zur Diskussion, hier hat Nabelschnurblut schon oft seine heilende Wirkung erwiesen, vor allem bei der Behandlung von Blutkrebs und Erbkrankheiten.

Doch die Eigenanwendung beim jeweiligen Kind oder einem Geschwisterteil ist noch selten. Momentan sind erste Erfolge bei der Behandlung von Hirnschäden, die unter der Geburt entstanden sind, zu verzeichnen.

Befürworter der privaten Einlagerung von Nabelschnurblut für das eigene Kind schauen hoffnungsvoll in die Zukunft. Vor allem im Bereich der regenerativen Medizin wird eifrig an den Möglichkeiten der jungen Alleskönner-Zellen geforscht. Wer dann in Zukunft bei entsprechenden Forschungserfolgen auf die eigenen Stammzellen problemlos zurückgreifen kann, ist – so die Argumentation der Befürworter – klar im Vorteil.

 

blutzellen vergleich 9i 564

 

Ist es selbstsüchtig, das Nabelschnurblut für das eigene Kind einzulagern?

Eine Spende des jungen Blutes wird ja von vielen Seiten als sinnvoll angesehen, die private Einlagerung ist umstritten. Bin ich deswegen egoistisch, weil ich meinem Kind alle Möglichkeiten offenhalten will und das wertvolle Blut privat einlagern lasse?

Die Experten von Babycenter sagen nein. Für sie ist es ein ganz natürlicher Vorgang, der aus der Sorge um das Wohl des eigenen Kindes resultiert. Allerdings muss dies von jedem Elternpaar moralisch eigenständig abgewogen werden. Wer nicht privat einlagert, sollte – so die Meinung vieler Beteiligten – auf jeden Fall spenden.

Es gibt auch noch die Möglichkeit (bei einigen Anbietern), die eigene Bluteinlagerung für öffentliche Spenden zugänglich zu machen. Aber das kann die Eltern zukünftig vor ein moralisches Dilemma stellen: Wenn eine Anfrage kommt, sollen wir das Blut dann freigeben oder dieses lieber noch für unser eigenes Kind aufbewahren? Die Entscheidung kann dann nur individuell ausfallen und hängt auch von der persönlichen Situation des Kindes ab.

Private Nabelschnurdatenbanken bieten gegen eine Gebühr die Einlagerung des Nabelschnurblutes zur zukünftigen Anwendung beim eigenen Kind an. Extrem tiefgekühlt können die jungen Stammzellen Jahrzehnte überdauern, ohne ihre heilende Wirkung zu verlieren. Sollte ich also in jedem Fall Nabelschnurblut für mein eigenes Kind einlagern oder gibt es Gründe, die dagegen sprechen?


 

 

Das Prozedere der Einlagerung

Die Entnahme von Nabelschnurblut ist ein schmerzfreies Unterfangen, das als völlig risikolos gilt. Die leichte Anämie (Blutverlust) stellt für ein gesundes Baby kein Problem dar.

Wie läuft der Vorgang genau ab?
Zunächst muss eine geeignete Geburtsklinik ausgewählt werden, die den Service der Nabelschnurblutentnahme unter der Geburt anbietet. Nach einem aufklärenden Gespräch mit Anamnese wird (im Falle der Privateinlagerung) ein privates Unternehmen mit dem Service beauftragt.

Dieses sendet eine Entnahmebox an das Krankenhaus, in dem das entnommene Blut hygienisch und sicher eingelagert werden kann. Nach der Entbindung und Abnabelung des Neugeborenen wird das Blut dann (üblicherweise) aus der noch mit der Plazenta verbundenen Nabelschnur entnommen und auf schnellstem Wege zur ausgewählten Einlagerungsfirma transportiert.

Dort wird es aufbereitet, medizinisch untersucht und anschließend tiefgefroren. Auf Wunsch jahrzehntelang.

 

 
 

 

neugeborenes nach geburt ie 564Unmittelbar nach der Geburt

 

Die Kosten der Einlagerung

Üblicherweise belaufen sich die Kosten für eine 20-jährige Einlagerung auf 1.500 bis 3.000 Euro. Anbieter wie Seracell bieten die Einlagerung von Nabelschnurblut auch für einen niedrigen Monatsbeitrag an.

Üblicherweise ist es so, dass in jedem Fall eine Einrichtungsgebühr von wenigen 100 Euro anfällt. Sollte sich nach der Blutuntersuchung herausstellen, dass das Nabelschnurblut nicht eingelagert werden kann, wird diese Gebühr teilweise oder ganz erstattet.

Der Endpreis der Einlagerung hängt dann von den unterschiedlichen Bedingungen der Einlagerung ab: Vor allem Einlagerungsdauer, aber auch unterschiedlichen Services und den jeweiligen Garantien.

Manchmal werden auch Geschwisterrabatte und Kreditfinanzierungen angeboten.

 

Die Alternative ...

Das eigene Nabelschnurblut kann auch gespendet werden und in einer öffentlichen Blutbank eingelagert werden – natürlich kostenfrei. Diese öffentlichen Spenderbanken leiden momentan leider an chronischer Unterfinanzierung, so dass es sogar schon zu Einlagerungsstopps kommt. Zudem dürfen Eltern dann nicht mehr über die Verwendung des Blutes entscheiden.

 

Wofür kann das eigene Nabelschnurblut verwendet werden?

Die Sinnhaftigkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut wird heftig diskutiert. Die Anwendung von fremden Nabelschnurblut steht dabei allerdings nicht zur Diskussion, hier hat Nabelschnurblut schon oft seine heilende Wirkung erwiesen, vor allem bei der Behandlung von Blutkrebs und Erbkrankheiten.

Doch die Eigenanwendung beim jeweiligen Kind oder einem Geschwisterteil ist noch selten. Momentan sind erste Erfolge bei der Behandlung von Hirnschäden, die unter der Geburt entstanden sind, zu verzeichnen.

Befürworter der privaten Einlagerung von Nabelschnurblut für das eigene Kind schauen hoffnungsvoll in die Zukunft. Vor allem im Bereich der regenerativen Medizin wird eifrig an den Möglichkeiten der jungen Alleskönner-Zellen geforscht. Wer dann in Zukunft bei entsprechenden Forschungserfolgen auf die eigenen Stammzellen problemlos zurückgreifen kann, ist – so die Argumentation der Befürworter – klar im Vorteil.

 

blutzellen vergleich 9i 564

 

Ist es selbstsüchtig, das Nabelschnurblut für das eigene Kind einzulagern?

Eine Spende des jungen Blutes wird ja von vielen Seiten als sinnvoll angesehen, die private Einlagerung ist umstritten. Bin ich deswegen egoistisch, weil ich meinem Kind alle Möglichkeiten offenhalten will und das wertvolle Blut privat einlagern lasse?

Die Experten von Babycenter sagen nein. Für sie ist es ein ganz natürlicher Vorgang, der aus der Sorge um das Wohl des eigenen Kindes resultiert. Allerdings muss dies von jedem Elternpaar moralisch eigenständig abgewogen werden. Wer nicht privat einlagert, sollte – so die Meinung vieler Beteiligten – auf jeden Fall spenden.

Es gibt auch noch die Möglichkeit (bei einigen Anbietern), die eigene Bluteinlagerung für öffentliche Spenden zugänglich zu machen. Aber das kann die Eltern zukünftig vor ein moralisches Dilemma stellen: Wenn eine Anfrage kommt, sollen wir das Blut dann freigeben oder dieses lieber noch für unser eigenes Kind aufbewahren? Die Entscheidung kann dann nur individuell ausfallen und hängt auch von der persönlichen Situation des Kindes ab.

Feedback Advertiser:
Wir haben kleine Änderungen im Text direkt vorgenommen:

Private Nabelschnurblutbanken bieten gegen eine Gebühr die Einlagerung des Nabelschnurblutes zur zukünftigen Anwendung beim eigenen Kind an. Extrem tiefgekühlt können die jungen Stammzellen Jahrzehnte überdauern, ohne ihre heilende Wirkung zu verlieren. Sollte ich also in jedem Fall Nabelschnurblut für mein eigenes Kind einlagern oder gibt es Gründe, die dagegen sprechen?

Das Prozedere der Einlagerung
Die Entnahme von Nabelschnurblut ist ein schmerzfreies Unterfangen, das als völlig risikolos gilt. Sie stellt für ein gesundes Baby kein Problem dar.
Wie läuft der Vorgang genau ab?
Zunächst muss eine geeignete Geburtsklinik ausgewählt werden, die den Service der Nabelschnurblutentnahme unter der Geburt anbietet. Nach einer Anamnese wird (im Falle der Privateinlagerung) ein privates Unternehmen mit dem Service beauftragt.
Dieses sendet eine Entnahmebox an die Eltern, die diese Box zur Entbindung ins Krankenhaus mitbringen. Nach der Entbindung und Abnabelung des Neugeborenen wird das Blut dann (üblicherweise) aus der noch mit der Plazenta verbundenen Nabelschnur entnommen und auf schnellstem Wege zur ausgewählten Einlagerungsfirma transportiert.
Dort wird es aufbereitet, medizinisch untersucht und anschließend tiefgefroren. Auf Wunsch jahrzehntelang.

Die Kosten der Einlagerung
Üblicherweise belaufen sich die Kosten für eine 20-jährige Einlagerung auf 1.500 bis 3.000 Euro. Anbieter wie Seracell bieten die Einlagerung von Nabelschnurblut auch für einen niedrigen Monatsbeitrag an.
Bei einigen Unternehmen fällt eine Einrichtungsgebühr von wenigen 100 Euro an. Sollte sich nach der Blutuntersuchung herausstellen, dass das Nabelschnurblut nicht eingelagert werden kann, wird diese Gebühr teilweise erstattet.
Der Endpreis der Einlagerung hängt von den unterschiedlichen Bedingungen der Einlagerung ab: Vor allem Einlagerungsdauer, aber auch unterschiedlichen Services und den jeweiligen Garantien.
Manchmal werden auch Geschwisterrabatte und Kreditfinanzierungen angeboten.

Die Alternative ...
Das eigene Nabelschnurblut kann auch gespendet werden und in einer öffentlichen Blutbank eingelagert werden – natürlich kostenfrei. Diese öffentlichen Spenderbanken leiden momentan leider an chronischer Unterfinanzierung, so dass es sogar schon zu Einlagerungsstopps kommt. Zudem dürfen Eltern dann nicht mehr über die Verwendung des Blutes entscheiden.

Wofür kann das eigene Nabelschnurblut verwendet werden?
Die Sinnhaftigkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut wird heftig diskutiert. Die Anwendung von fremdem Nabelschnurblut steht dabei allerdings nicht zur Diskussion, hier hat Nabelschnurblut schon oft seine heilende Wirkung erwiesen, vor allem bei der Behandlung von Blutkrebs und Erbkrankheiten.
Doch die Eigenanwendung beim jeweiligen Kind oder einem Geschwisterteil ist noch selten. Momentan sind erste Erfolge bei der Behandlung von Hirnschäden, die unter der Geburt entstanden sind, zu verzeichnen.
Befürworter der privaten Einlagerung von Nabelschnurblut für das eigene Kind schauen hoffnungsvoll in die Zukunft. Vor allem im Bereich der regenerativen Medizin wird eifrig an den Möglichkeiten der jungen Alleskönner-Zellen geforscht. Wer dann in Zukunft bei entsprechenden Forschungserfolgen auf die eigenen Stammzellen problemlos zurückgreifen kann, ist – so die Argumentation der Befürworter – klar im Vorteil.

Ist es selbstsüchtig, das Nabelschnurblut für das eigene Kind einzulagern?
Eine Spende des jungen Blutes wird ja von vielen Seiten als sinnvoll angesehen, die private Einlagerung ist umstritten. Bin ich deswegen egoistisch, weil ich meinem Kind alle Möglichkeiten offenhalten will und das wertvolle Blut privat einlagern lasse?
Die Experten von Babycenter sagen nein. Für sie ist es ein ganz natürlicher Vorgang, der aus der Sorge um das Wohl des eigenen Kindes resultiert. Allerdings muss dies von jedem Elternpaar moralisch eigenständig abgewogen werden. Wer nicht privat einlagert, sollte – so die Meinung vieler Beteiligten – auf jeden Fall spenden.
Es gibt auch noch die Möglichkeit (bei einigen Anbietern), die eigene Bluteinlagerung für öffentliche Spenden zugänglich zu machen. Aber das kann die Eltern zukünftig vor ein moralisches Dilemma stellen: Wenn eine Anfrage kommt, sollen wir das Blut dann freigeben oder dieses lieber noch für unser eigenes Kind aufbewahren? Die Entscheidung kann dann nur individuell ausfallen und hängt auch von der persönlichen Situation des Kindes ab.

Teilen macht Freude:

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Dies war ein Beitrag aus dem Baby-Welten-Magazin

Abonniere unser kostenloses Baby-Welten-Magazin per E-Mail - dein Begleiter vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Völlig kostenlos!

pfeil runter

Voraussichtlicher Geburtstermin (optional)

Wenn Sie hier den (ungefähren) Geburtstermin (bitte in dieser Form eingeben: 22.01.2025) Ihres Babys eintragen, erhalten Sie zusätzlich Woche für Woche zeitlich passende Anregungen und nützliche Hinweise für Ihre Schwangerschaft.


(Wieder austragen: jederzeit mit nur einem Klick)

Alle 2 Wochen per E-Mail / kostenfrei / unabhängig

Themen: Schwangerschaft | Babypflege | Kniffe und Tricks | Täglicher Umgang | Stillen | Videos | Zitate, Humor & Rätsel ...