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Wohltemperierte Babynahrung zu jeder Zeit - so funktioniert ein Babykostwärmer

Die Einführung von Beikost in der Babyernährung beginnt üblicherweise zwischen dem vierten und sechsten Monat. Während das Baby bis dahin ausschließlich von der Mutter gestillt wurde, steigt nun das natürliche Interesse des Babys an, auch endlich die ersten richtigen Speisen selbst probieren zu wollen. Sobald damit begonnen wird, den ersten Brei zu verfüttern, spielt auch das Thema wohltemperierte Babynahrung eine wichtige Rolle.

 
 

Dabei es ist egal, ob man bei der Einführung von Beikost auf selbst gekochte Speisen oder fertige Gerichte aus dem Glas zurückgreift, alle Nahrungsmittel sollten beim Füttern eine optimale Temperatur haben. Diese beträgt 37 Grad Celsius. Der Wert ist natürlich nicht willkürlich gewählt, sondern bezieht sich auf die Tatsache, dass das Baby bereits aus der langen Zeit des Stillens die mundwarme Muttermilch gewöhnt ist. Und deren Temperatur entspricht eben der üblichen Körpertemperatur, die stets um die 37 Grad Celsius liegt.

Das Erwärmen von Babynahrung auf die richtige Temperatur ist aber nicht immer ganz einfach. Vor allem unterwegs kann wohltemperierte Babykost eine echte Herausforderung darstellen. Auch wenn das Baby mitten in der Nacht aufwacht und gefüttert werden will, bringt dies oftmals einen großen Aufwand für alle Beteiligten mit sich. Wer möchte schon mitten in der Nacht am Herd stehen und den Babybrei von gestern erhitzen?

Eine einfache und komfortable Lösung stellen dabei Babykostwärmer zum Erhitzen von Beikost dar. Die praktischen Geräte helfen dabei Babynahrung schnell und unkompliziert auf die richtige Temperatur zu bringen oder bei Bedarf auch warmzuhalten – und zwar egal ob zu Hause in den eigenen vier Wänden oder beispielsweise unterwegs auf Reisen im Auto. Schließlich sollen die aufgewärmten Speisen nicht zu heiß sein, sodass es zu empfindlichen Schmerzen beim Essen kommt. Andererseits sollen die Speisen auch nicht zu kalt sein, sodass diese dem Baby nicht schmecken. Um sicherzugehen, dass die Temperatur passt, sollte aber stets vorher mit einem separaten Löffel von der Babynahrung probiert werden.

Den passenden Babykostwärmer finden

Die Auswahl an Geräten auf dem Markt ist groß. Es gibt zahlreiche verschiedene Modelle, die sich nicht nur im Design, sondern auch bei der Technik und den Funktionen der Geräte unterscheiden. Während die meisten Geräte von Eltern zu Hause in den eigenen vier Wänden genutzt werden, bieten einige Hersteller zudem auch Babykostwärmer an, die speziell für den Einsatz unterwegs geeignet sind.

In technischer Hinsicht unterscheidet man bei den Geräten zwischen zwei Varianten. Einerseits gibt es Modelle, die den Behälter mit der Babykost direkt im Wasserbad erhitzen. Andererseits gibt es Modelle, die mithilfe von Wasserdampf arbeiten. Beide Varianten haben dabei ihre ganz individuellen Vorteile und Nachteile.

Die Geräte, wie der Babykostwärmer von Beurer, bei denen die Babykost im Wasserbad erhitzt wird, sind besonders energiesparend und einfach zu bedienen. Sie erhitzen Fläschchen und Gläser etwas langsamer, bieten aber den Vorteil, dass sie die Beikost auch über längere Zeit warmhalten können. Die Temperatur des Wasserbades lässt sich stets individuell einstellen und auch nachträglich während des Betriebs verändern. Bereits beim ersten Einsatz des Gerätes lässt sich die Babykost exakt auf die gewünschte Temperatur bringen.

Die Geräte, wie der Babykostwärmer von Nuk, bei denen die Babykost mit Wasserdampf erhitzt wird, benötigen mehr Energie und setzen etwas Erfahrung voraus, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Sie erhitzen Fläschchen und Gläser besonders schnell, können diese aber anschließend nicht über längere Zeit warmhalten. Die Temperatur wird durch die eingefüllte Menge an Wasser, das anschließend verdampft wird, geregelt. In der Regel benötigt man ein paar Durchläufe, bis man die richtige Menge an Wasser herausfindet, die für das Erwärmen auf gewünschte Temperatur benötigt wird.

Weitere Funktionen, die bei der Auswahl des passenden Gerätes eine Rolle spielen können, sind etwa das

  • Vorhandensein von Bedienelementen wie Drehschalter,
  • LED-Display oder
  • eine einfache Ein-Knopf-Steuerung. Auch zusätzliche Features wie eine
  • integrierte Abschaltautomatik oder
  • optische und akustische Signale, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist,

können je nach Bedarf nützlich sein.

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