Eine der wichtigsten Babyfragen: Was ist in der Babyernährung gesund und richtig?Nahezu jede frisch gebackene Mutter stellt sich die Frage: Wie ernähre ich mein Baby richtig, dass es gesund bleibt und alle notwendigen Nährstoffe erhält. In den ersten Monaten fällt die Antwort leicht: Muttermilch ist beste Nahrung für ein Baby. Doch nach einigen Monaten kommen Brei und Flaschennahrung hinzu. Wie ernähre ich dann mein Baby hierzulande gesund und richtig?

Milchnahrung als Alternative oder Ergänzung

Flaschennahrung aus Milchpulver besitzt in europäischen Staaten zumeist eine sehr hohe Qualität und kann als Alternative zum Stillen (nicht alle Mütter können stillen) oder später als Ergänzung gefüttert werden. Worum handelt es sich eigentlich bei dieser Milch in Pulverform, wie wird sie hergestellt und wie verabreiche ich die Flaschenmilch genau? Im folgenden Videobeitrag sehen Sie eine gute Einführung. Die werbliche Prägung darf dabei ruhig übersehen werden ...

Übrigens: Hypoallergene (HA) Milch findet Anwendung, wenn der kleine Purzel allergiegefährdet ist. Im Gegensatz zur üblichen Babymilch ist bei HA-Produkten das Eiweiß der Kuhmilch hydrolisiert, d.h. in kleinere Teile aufgespalten. So wird es leichter vom kleinen Körper verarbeitet.

Die erste Beikost - Qual der Wahl

So sieht die erste Fütterung schnell ausAb Ende des vierten Monats darf und ab dem 6. Monat sollte unser Nachwuchs zusätzlich erste feste Nahrung zu sich nehmen. Meist greifen Eltern zu diesem Anlass zu einem Gläschen Karottenbrei. Doch was soll danach kommen, welche Babyernährung ist ab dann gesund und richtig?

Bunt und vielfältig

Wir haben Ihnen hier einen Beikostplan für das erste Lebensjahr zur ersten Orientierung zusammengestellt. Im Folgenden listen wir Ihnen grundlegende Nahrungsregeln auf, welche die Gesundheit Ihres Babys fördern.

Eine gute Richtschnur für eine gesunde Babyernährung sind die Ernährungsregeln der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Darin heißt es u.a., dass die Ernährung vielfältig und hauptsächlich aus Obst und Gemüse bestehen sollte. Fleisch und Fisch werden als Ergänzung gegessen, 2 bis 3 Mal die Woche (20-30 Gramm Fleisch pro Mahlzeit bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Doch für Babys gelten aufgrund ihres empfindlichen Verdauungsapparates weitere, verschärfte Anforderungen an das Essen.

Würzen und Süßen - weniger ist mehr

Wir essen alle zuviel Zucker. Eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker sollte nicht nur beim Erwachsenen, sondern auch beim Baby angestrebt werden.Sogar bei Hunderfutter-Tests wird darauf hinwegwiesen, dass vor allem die schlechten Hundefutter mit Zuckerzusätzen "veredelt" sind.

Obst und Getreide - gerne reichlich

Wie schon gesagt: Bedienen Sie sich für Ihr Baby an der reichhaltigen Obst- und Gemüseauswahl. Beliebt ist die Verabreichung in Form von Obst-Getreidebrei. Ergänzen Sie wahlweise mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Achten Sie immer sensibel darauf, dass Ihr Baby die jeweilige Sorte gut verträgt.

Bioprodukte bevorzugen

Konventionelle Nahrungsmittel enthalten in der Regel höhere Rückstände an Düngemitteln und Antibiotika aus der Nahrungsmittelproduktion als deren Pendants aus der Bio-Landwirtschaft. Sie schonen den Körper Ihres Babys, wenn Sie konsequent auf Bio-Produkte bestehen. Der Preisunterschied ist bei den kleinen Mengen, die ein Baby verputzt, sicherlich zu verschmerzen.

Um den 10. Monat herum beginnen Babys damit, bei den Eltern am Tisch mitzuessen. Eine gute Gelegenheit, so Sie es bisher umgangen haben, ihre Ernährung ebenfalls in Richtung Gesundheit umzustellen.

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