Die werdenden Muttis fragen sich oft in den letzten Schwangerschaftswichen, was sie ihren Babys zum Anziehen kaufen sollten. Die Babys haben nach der Geburt und in den ersten Monaten ihres Lebens einige Ansprüche, was die Auswahl an richtiger Kleidung betrifft. Die Kleidung ist wie eine zweite Haut und muss die zarte Baby Haut gut schützen können. Die Neugeborenen müssen gut vor Kälte geschützt werden, die Kleider sollen aber möglichst leicht sein. Sie sollen das Baby schön wärmen, der kleine Körper darf aber auch nicht überhitzen (was ein Grund für plötzlichen Kindstod sein könnte). Die Kleidung soll auch die gesunde Entwicklung der Baby Haut unterstützen, darf aber keine schädlichen Stoffe beinhalten.

Das braucht die Haut des neugeborenen Babys

Die Babys sind in den ersten Wochen und Monaten ihres Lebens nicht imstande, ihre eigene Körpertemperatur zu regulieren. Aus diesem Grund brauchen sie Kleider, die hauptsächlich aus Naturfasern bestehen, die diese Aufgabe dann übernehmen können. Solche Kleider finden die Eltern z.B. bei Zara Baby. Zu den Stoffen, die angenehm auf der Haut liegen und die gesuchten Eigenschaften besitzen, gehört die Bio-Baumwolle und Seide. Baumwolle fühlt sich beim Hautkontakt angenehm weich an, ist sehr strapazierfähig und atmungsaktiv, was das Kind vor der Überhitzung bewahrt. Seide dagegen besitzt bestimmte Eigenschaften wie eine natürliche Klimaanlage. Darüber hinaus hat Seide eine antibakterielle Wirkung beim Tragen, weil sie im Seidenleim natürliche Enzyme enthält. Dieselben Enzyme waren für den Schutz vom Kokon verantwortlich. Die Seide darf aber beim Waschen nie gekocht werden, weil dadurch ihre hautberuhigenden Eigenschaften unumkehrbar zerstört werden. Zu den anderen geeigneten Materialien für die Babykleidung gehört auch die Schurwolle. Sie ist in der Lage, beim Tragen die Körperwärme zu reflektieren und zu speichern. Nach dem Anziehen legt sie sich wie ein wärmendes Polster um den Körper um und sorgt für optimale Temperaturverhältnisse. Falls es zu warm wird, haben die Wollfasern eine kühlende Wirkung, weil sie bis zu einem Drittel des Eigengewichts an Wasser (Schweiß) aufnehmen können. Dabei fühlen sie sich gar nicht feucht oder kalt an.

Darauf sollte man besonders achten

Beim Kauf von Babykleidung sollte man darauf achten, wie die Naturfasern bei der Herstellung bearbeitet wurden und was für chemische Stoffe sie enthalten. Nur die „100% reine Baumwolle“ Auszeichnung sagt nicht viel aus, man weiß es immer noch nicht, welche Inhaltsstoffe drin sind. Bei der Auszeichnung des verwendeten Stoffes sollten folgende Angaben, wie beispielsweise „Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)“, nicht fehlen. Dann weiß man auf Anhieb, dass dafür nur reinsten Naturfasern verwendet wurden, die keine Giftstoffe oder Herbizide beinhalten.

 

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