schaukel kind wald wegSchaukeln gehört zu den größten Kindervergnügen

Es gibt für Kinder kaum etwas schöneres als das Schaukeln im eigenen Garten. Das Schaukeln beruhigt, fördert die motorische Entwicklung und macht einfach nur Spaß. Manche Kinder wollen nach der Schule einfach erstmal eine halbe Stunde schaukeln.

Wenn erst einmal eine Schaukel im Garten steht, wird diese also wahrscheinlich intensiv genutzt. Darum sollte beim Kauf auf wichtige Punkte sorgfältig geachtet werden. Wir listen diese Punkte auf.

 
 

Punkt 1

Die Stabilität von Gestell und Verankerung

Das A und O einer ordentlichen Schaukel ist das Gestellt. Beim Schaukeln treten große Hebelkräfte auf, so dass das Schaukelgestellt trotz der kleinen Kindergewichte mit großen Krafteinwirkungen zurecht kommen muss.

Dazu muss das Gestell eine stabile Verbindung zum Boden aufweisen. Idealerweise betoniert man Träger in den Boden ein und verbindet diese über stabile Schraubverbindungen mit der restlichen Schaukel.

Neben einer stabilen Bodenverankerung ist die Verwindungssteifheit des Gestells ausschlaggebend für ein sicheres Schaukelerlebnis. Wenn die Schaukel im Geschäft oder Baumarkt aufgebaut sein sollte, rütteln Sie testeshalber kräftig an den Standbalken oder Eisenstangen. Sie werden spüren, ob eine Schaukel stabil gebaut ist oder nicht.

Auch online können Sie eine Schaukel kaufen. Hier helfen dann neben den Angaben für Material und Materialstärke vor allem die Kundenbewertungen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Punkt 2

schaukel gross lang meerJe länger – je Spaß

Die Schaukelweite

Je höher das Gestell ist, umso länger können die Seile zur Schaukelbefestigung ausfallen. Und je länger diese Seile sind, umso weiter kann geschaukelt werden. Grundsätzlich gilt: Je weiter, je spaßiger!

Punkt 3

Schaukel nach Alter

Ganz kleine Kinder müssen beim Schaukeln rundum abgesichert werden. Sie können sich noch nicht festhalten. Hier sind verschiedene Varianten auf dem Markt, die das Kind sicher halten. Meist sind diese Schaukeln mit einem Tisch ausgestattet.

Ab dem Kindergartenalter können Kinder sich auch alleine beim Schaukeln festhalten. Hier kommt dann die bekannte Sitzplatte zum Einsatz.

Punkt 4

Kombimodelle

Viele Schaukeln werden als Kombimodell mit Klettergerüst, Hängestreben, Seil und/oder Kletterwand angeboten. Wenn Ihr Garten den Platz bietet und Ihr Geldbeutel ausreichd gefüllt ist, steht diesem Spaß nichts im Wege. Aber Achtung: Die Stabilitätsanforderungen an das Gestell steigen mit jedem Zusatzgerät.

Besonders lohnend ist die Doppel-Schaukel, so dass Kinder nebeneinander schaukeln und tratschen können. Sehr beliebt!

Punkt 5

Das Material

Schaukeln werden in Holz und Metall angeboten. Hier ist der persönliche Geschmack entscheidend. Metall ist teurer und hält meist länger. Irgendwann rostet es. Holz sticht mit natürlicher Anmutung, will aber gepflegt werden. Bei mangelnder Pflege mag auch mal ein Holzsplitter in die Kinderhand gelangen.

Punkt 6

Luxusvarianten

Vom Spielplatz kennt man sie schon länger, jetzt halten sie auch Einzug in die Gärten: Schaukeln mit tellerartigen Liegemulden, in denen das Kind auf dem Rücken liegend hin und her schaukeln kann. Auch Nestschaukel genannt. Ein besonderer Spaß, der lange Zeit viel Freude bereitet. Netter Nebeneffekt: Eltern können, wenn die Kinder friedlich im Sandkasten nebenan spielen, auf diesen Tellerschaukeln wunderbar chillen.

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