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Bei der Taufe kommen die Verwandten und Freunde zusammen um das Baby gemeinsam in einer christlichen Gemeinschaft zu begrüßen – und natürlich auch, um den kleinen Wonneproppen einmal mit eigenen Augen zu sehen.

 

Schon entschieden?

Wenn Sie sich bereits für eine Taufe entschieden haben, sollten Sie unbedingt mehrere Monate vorher die Einladungen versenden. Ansonsten könnten die wichtigsten Gäste gerade an diesem Termin bereits verplant sein.  Sie können hierfür online nach kreativen Einladungskarten suchen.



Woher kommt die Kindstaufe?

Das Konzept der Taufe steht schon seit urchristlicher Zeit. Damals wie heute bekennt man sich mit der Taufe zum christlichen Glauben und wird Teil der Kirche.

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Ganz früher wurden die Menschen erst im Erwachsenenalter getauft, der Brauch, das Baby zu taufen, stammt aus etwas späterer Zeit. Da die Bedingungen bei der Geburt damals sehr schlecht waren und es so gut wie keine ärztliche Versorgung gab, die eventuelle Krankheiten des Neugeborenen erkennen oder behandeln konnte, kam es häufig zum frühen Kindstod. Die Menschen damals wollten sichergehen, dass ihr Kind, auch wenn es früh verstirbt, in den Himmel kommt und glaubten, dass dies nur mit einer Taufe möglich war. So wurde es zum Brauch, dass das Kind kurz nach der Geburt getauft wird.

Video über die Taufe

 

Das Kind selbst entscheiden lassen

Heutzutage werden die meisten Kinder im Krankenhaus geboren und meist wird das Kind schon während der Schwangerschaft überwacht, um sicher zu gehen, dass das Kind gesund ist. Bei der Geburt stehen der Mutter Hebamme und Ärzte zur Seite, sodass das Leben des Kindes sowie der Mutter auf keinen Fall in Gefahr gerät.

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Daher wird es immer beliebter, das Kind, wenn es alt genug ist, selbst entscheiden zu lassen, ob es getauft werden möchte oder nicht. So wird sichergestellt, dass auch das Kind versteht, was die Taufe bedeutet und ihm wird keine Religion aufgezwungen, mit der es sich nicht identifizieren kann. Letztendlich liegt die Entscheidung bei den Eltern, ob sie ihr Kind in einem Glauben erziehen wollen und wann das Kind getauft werden soll.

Man kann es nicht allen Recht machen

Manchmal bedeutet eine Entscheidung treffen, dass die Erwartungen anderer nicht erfüllt werden. Das kann auch bei der Entscheidung für oder gegen eine Taufe der Fall sein. Wenn z.B. religiöse Großeltern enttäuscht sind, dass das Kind nicht getauft wird, dann sollte man sich nicht abschotten, sondern das Gespräch suchen. Die Entscheidung der Eltern hat mit Sicherheit ihr Gründe, die sich erklären lassen. Und auch, wenn man mit der Wahl nicht zufrieden ist, kann man sie zumindest respektieren. Schließlich handelt es sich um die eigene Familie.

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