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Steht Nachwuchs an, so ist das Einrichten des Babyzimmers ein besonders schönes und freudiges Ereignis. Mit Feuereifer werden Wandfarbe, Gardinen und Möbel ausgesucht. Die Wahl des Babybettes spielt eine wichtige Rolle, denn hier soll das zukünftige Familienmitglied zur Ruhe kommen, sanft träumen und vor allem durchschlafen lernen. Doch was braucht man alles sonst noch rund ums Babybett?

Grundlegendes zum Babybett:

Babybett: Was beachten

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Babybett - was es beim Kauf oder Selberbau zu beachten gilt

Das Babybett ist die erste Höhle, die das junge Menschenkind nach Mamas gemütlichem Bauch bezieht. Dementsprechend kuschelig und altersangepasst sollte das Bett ausgestaltet werden. Dabei sind aber Sicherheits- und Gesundheitsaspekte zu beachten. Wir listen auf, worauf bei Kauf und Ausgestaltung des kleinen Bettchens zu achten ist.

Das Babybett - wo ist der richtige Platz?

Gesund und sicher soll Babys Schlafplatz sein, nicht zu warm und nicht zu kalt und nicht zu weit weg von Mama und Papa. Schläft das Kleine bereits im eigenen Zimmer, so müssen ältere Geschwisterkinder eventuell in Kinderhochbetten untergebracht werden, falls ein Zimmer geteilt werden muss. Wenn das Baby ganz allein schläft, ist eine Überwachung via Babyfon oder einer Matratze mit integriertem Sensor sinnvoll, der Alarm schlägt, sollte das Baby einen Atemstillstand haben.

Am besten ist in den ersten Monaten jedoch der Platz neben Mama und Papa im elterlichen Schlafzimmer. Egal ob eigenes Bett oder ein Beistellbett, schläft ein Kind mit im Zimmer ist das nächtliche Stillen einfacher und oft fühlen sich Eltern auch wohler, wenn der neue Nachwuchs im selben Zimmer schläft.

Beistellbett - der Balkon am Ehebett | Ratgeber | Angebote

Das Beistellbett ist ein kleiner Balkon am EhebettEin Beistellbett wird direkt am Bett platziert, ein Babybett am Ehebett sozusagen. Die eine Seite des Beistellbettes zum Bett hin ist offen, sodass Mama sich das Baby in der Nacht bequem stillen kann. Baby-Beistellbettchen sind beliebt, denn viele junge Eltern möchten ihr kleines Baby in der Nacht nahe bei sich wissen.

Die Schlaftemperatur sollte zwischen 16 und 18 Grad liegen, also Heizung aus vor dem Schlafen und noch einmal ordentlich durchlüften. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn die Raumluft durchs Heizen trocken ist, empfiehlt es sich, ein Schälchen mit Wasser im Schlafzimmer aufzustellen. Das sorgt für ein wenig Luftfeuchtigkeit und hilft dabei, die Schleimhäute in Mund und Nase zu entspannen.

Gitterstäbe und Lattenrost

Beim Lattenrost im Babybett ist darauf zu achten, dass es höhenverstellbar ist. Je älter das Kind wird, desto mobiler wird es auch und kann bei einem zu hohen Lattenrost aus dem Bett fallen oder herausklettern. Außerdem ist es für die Eltern rückenschonend, wenn sie sich nicht zu tief hinunterbeugen müssen, um das Neugeborene ins Bett zu legen.

Neben einem verstellbaren Lattenrost sind herausnehmbare Gitterstäbe wichtig. Zwar noch nicht von Anfang an, aber wenn das Kind älter wird und nachts schon allein zur Toilette geht, kann es ganz einfach durch die - meist 3 - herausnehmbaren Gitterstäbe schlüpfen. Die restlichen Gitterstäbe sorgen dafür, dass das Kind im Schlaf nicht aus dem Bett fallen kann. 

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Das Bettzeug - was ist sinnvoll?

Decke, Kissen, warmes Fell, Betthimmel und ein kuscheliges Nestchen - viele Eltern machen das Babybett zur Schlafoase. Sie lassen dabei oft außer Acht, dass durch ein Kopfkissen oder ein Nestchen der so gefährliche Atemrückstau entstehen kann, der zum plötzlichen Kindstod führen kann. Ist das Kind zu klein um den Kopf zu heben, sinkt es eventuell auch ins Kopfkissen ein oder verwickelt sich ungünstig in eine Decke und kann im schlimmsten Fall ersticken.

Also haben Decke, Kissen und Nestchen nichts im Babybett verloren. Sinnvoller ist ein Schlafsack, der ungefähr 10 Zentimeter länger sein sollte, als die gesamte Körpergröße des Kindes. So hat es genug Bewegungsfreiheit und kann sich trotzdem nicht verheddern.

Die Wahl der richtigen Matratze

Matratzen für das Babybett sind oft günstig, aber auch nicht besonders hochwertig. So wie alle anderen Materialien, die im Babybett verwendet werden, muss auch die Matratze aus einem schadstoffarmen, geprüften Material bestehen und sollte einen leicht zu reinigenden, abnehmbaren Bezug haben. Der Reißverschluss hierfür sollte kindersicher sein und im Inneren der Matratze sollten Luftkanäle vorhanden sein, die einen Wärmerückstau verhindern.

Die ideale Matratzenhöhe für ein Babybett beträgt zirka 10 Zentimeter, die Matratze sollte zudem nicht zu weich sein, damit das Baby nicht zu sehr einsinkt und sich nicht mehr von selbst drehen kann.

Mehr dazu:

Babymatratze - Ratgeber zur passenden Matratze für das Babybett

Die BabymatratzeBabys erstes Lebensjahr besteht vor allem aus einem: Schlaf. Entsprechende Sorgfalt gilt es auf die Auswahl der Babymatratze zu richten. Schlafen die Kinder auf minderwertigen oder durchgelegenen Matratzen, sind Haltungsschäden und Rücken-Beschwerden vorprogrammiert. Darum sollten Babymatratzen auch nicht gebraucht gekauft werden. In unserem Ratgeber geben wir Tipps zur Auswahl, zur Pflege und stellen unterschiedliche Konzepte vor.

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