In den ersten Wochen nach der Geburt befindet sich ein Baby noch im gleichen Schlafrhythmus wie im Mutterleib:

Über den Tag verteilt kommt es somit auf bis zu 16 Stunden Schlaf. Die meiste Zeit davon verbringt ein Neugeborenes im Liegen, deshalb sollte dem Kinderbett eine besondere Bedeutung zuteil kommen.

Ein Nestchen im BabybettWir haben bereits eingehend darüber berichtet, was zur Grundausstattung eines Babybetts gehört und was man beim Kauf einer Babymatratze beachten sollte. Heute hingegen möchten wir uns mit dem Nestchen beschäftigen – einer Art Seitenpolster, das man entweder am Kopfende befestigen oder als Rundumschutz nutzen kann. Zum einen soll es dem Baby dabei helfen, sich während der Umstellungsphase (z.B. vom Beistellbett an das Babybett) an die neue Umgebung zu gewöhnen, auf der anderen Seite polstert es die harten Gitterstäbe ab. Man kann das Nestchen genauso wie die anderen Textilien, zum Beispiel das Spannbettlaken und die Bettwäsche z.B. hier online bestellen.Tipp: Bei Erwin Müller lohnt es sich immer, erst einmal einen Blick auf die Restposten zu werfen.

Oder aber man näht bein Babynestchen einfach selber, sofern handwerkliches Geschick und eine Nähmaschine vorhanden sind. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Folgenden Schritt für Schritt.

Nähanleitung für ein Seiten-Nestchen

Zuerst muss man sich den passenden Stoff (schadstofffrei!) besorgen sowie fertige Bänder und Volumenvlies. Des Weiteren werden Nadel und Faden, Maßband und Schere benötigt. Hat man alles zusammen, kann es losgehen.

  • Schritt 1: Ausmessen
    Zuerst wird das Babybett der Länge ausgemessen. Ist es z.B. 1,20 m lang, müssen aus dem Stoff zwei gleichmäßige Rechtecke (bspw. 120x20 cm plus Nahtzugabe!) ausgeschnitten werden. Danach schneidet man in der gleichen Größe ein Rechteck aus dem Volumenvlies aus – man bekommt es in jedem Fachgeschäft für Stoffe und Zubehör.
  • Schritt 2: Absteppen
    Dann werden die beiden Stoffteile so aufeinandergelegt, dass die Seiten, die man später sehen soll, jeweils innen liegen. Dann werden jeweils zwei Bänder im Abstand von 30 cm zwischen die Stofflagen geheftet. Die Teile, die später festgebunden werden, müssen innen liegen. Danach die Bänder in Längsrichtung knappkantig absteppen.
  • Schritt 3: Zunähen
    Nun muss das Vlies auf die linke Seite eines Stoffrechteckes (egal welches) gelegt werden, damit das Ganze zusammengeheftet bzw. abgesteppt werden kann. Hier muss darauf geachtet werden, eine Öffnung zu lassen, um den Stoff wenden zu können. Das Ganze anschließend wenden und die Öffnung zunähen.

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