Gereizte Brustwarzen, bei denen die Haut aufgeweicht, weißlich und
später vielleicht rissig ist, entstehen oft in der Anfangsphase der
Stillzeit. Die Brustwarze ist anfangs eben noch sehr empfindlich und
muss sich erst auf die neue "Belastung" einstellen.
Ursachen:
Wunde Brustwarzen entstehen fast nur durch falsches Anlegen. Deshalb
ist es sehr wichtig, das Baby immer korrekt an die Brust zu legen und
Schmerzen beim Stillen nicht zu tolerieren. Andere Ursachen können zu
flache Brustwarzen, ein Pilzbefall, ein zu kurzes Zungenbändchen beim
Baby, ein zu enger BH oder das plötzliche Abreißen von der Brust sein.
Wunde Brustwarzen können sehr schmerzhaft sein und der Mutter das Stillen richtig verderben.
Vorbeugung:
Beugen Sie vor, indem Sie immer viel Luft an die Brust lassen und
hautreizende und austrocknende Kosmetika (z.B. Seife) vermeiden. Wenn
es dann doch einmal zu einem Riss oder einer schmerzhaften Rötung
kommt, können Ihnen die folgenden Maßnahmen helfen:
Maßnahmen:
- Auch wenn wir es bereits erwähnt haben: Viel Luft auf der Haut beschleunigt den
Heilungsprozess! - Reiben Sie die Brustwarze nach dem Stillen mit Muttermilch ein und lassen Sie diese an
der Brust trocknen. - In den Apotheken erhalten Sie spezielle Wundsalben für die Brust, auch diese können
Sie verwenden. - Wechseln Sie häufiger die Stillposition, damit die Belastung der Brustwarze verteilt wird.
- Achten Sie darauf, dass das Baby nicht nur an der Brustwarze saugt, sondern den
Warzenhof mit erfasst. - Legen Sie Ihr Baby häufiger und dafür kürzer an. Ein ausgehungertes Baby schnappt
stärker nach der Brust und übt damit mehr Druck aus. Vielleicht sollten Sie zuerst an
der gesunden Seite anlegen, das bringt die Milch an der wunden Seite schon zum
Fließen und erleichtert dem Baby die "Arbeit".
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Kommentare
das tut weh wie hölle *heul*
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