Wie kommt es zu Verstopfung in der Schwangerschaft?
Während der Schwangerschaft arbeitet der Verdauungstrakt langsamer, ist träger als bisher. Ursache dafür ist die höhere Konzentration an weiblichen Hormonen. Folge ist härterer, schmerzhafter und seltenerer Stuhlgang (ggf. mit Blutbeimengung durch Verletzungen des Enddarms), ein aufgeblähter Bauch sowie Übelkeit und Unwohlsein.
Was hilft bei Verstopfung?Es gibt drei wichtige Verhaltensregeln, die bei Darmträgheit helfen:
- Viel Trinken (möglichst Wasser oder ungesüßte Tees), etwa 3 Liter pro Tag.
- Bewegung (Sport, Spaziergänge)
- Ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornbrot statt Weißmehl, viel Obst und Gemüse, siehe hierzu auch Ernährung in der Schwangerschaft). Sehr effektiv sind auch Trockenpflaumen oder Feigen.
Lassen Sie die Finger weg von Abführmitteln, da diese bei häufiger Anwendung die Darmträgheit verstärken. Ein natürliches Abführmittel, das Sie über einen längeren Zeitraum nehmen können, ist Milchzucker. Sollte all dies nicht helfen, wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt oder Ihre Hebamme. Bei hartnäckigen Fällen können auch Klistiere oder Zäpfchen zur Anwendung kommen, dies jedoch erst nach Rücksprache mit dem Arzt. |
Kommentare
das beste mittel ist bei mir magnesium!
es wirkt auf die darm muskulatur, aber nicht auf die der gebärmutter
abgesehen davon kommt es oft in anspruchnahme gegen muskelkrämpfe
die menge bitte beim gyn erfragen!
nur kurz vor dem entbindungsterm in sollte es nicht genommen werden, da es ein wehenhemmer ist
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