Schlafstörungen in der Schwangerschaft

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Schlafstörungen in der SchwangerschaftSchlafstörungen in der Schwangerschaft - Gründe und Abhilfe

Es kommt nicht selten vor, dass Frauen während ihrer Schwangerschaft schlecht schlafen. Gründe hierfür gibt es viele. Im Folgenden nennen wir Ihnen die häufigsten Ursachen und nennen Ihnen im Anschluss daran gleich die besten Maßnahmen, die jeweils helfen können.

Der dicke Bauch stört beim Schlafen. Besonders Bauchschläferinnen müssen zunächst eine neue Schlafposition finden. In Rückenlage kommt es bei einigen Frauen zu Schwindelattacken. Tipp: Am günstigsten ist die Seitenlage. Probieren Sie aus, ob es bequemer ist, ein zusätzliches Kissen zwischen die Beine (Knie) zu legen.

Häufiger Harndrang, manchmal schon zu in den ersten Monaten der Schwangerschaft. Tipp: Viel trinken ist wichtig, besonders in der Schwangerschaft. Versuchen Sie, das meiste am Tage und in den Abendstunden nur spärlich Flüssigkeit zu trinken.

Wadenkrämpfe. Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt Magnesiumtabletten verschreiben. Dehnen Sie die Beine vor dem Zubettgehen. Ernähren Sie sich Kalziumreich. Vermeiden Sie langes Stehen oder Sitzen mit überkreuzten Beinen.

Völlegefühl und Sodbrennen. Tipp: Lesen Sie hierzu unsere weiterführenden Informationen (Sodbrennen in der Schwangerschaft).

Beunruhigende Gedanken, Ängste, Sorgen. Tipp: Räumen Sie sich am Tag Zeit ein, sich über die Sie belastenden Punkte Gedanken zu machen. Schreiben Sie Ihre Sorgen auf. Holen Sie sich Rat bei Freunden/Verwandten oder Fachleuten. Machen Sie Entspannungsübungen. Hören Sie abends zum Einschlafen ein nettes Hörspiel. Mehr Informationen zum Thema „Ängste in der Schwangerschaft“ finden Sie hier: Angst und Angstgefühle in der Schwangerschaft

Zuletzt noch ein paar allgemeine Regeln: Wenn Sie im grundsätzlich eher schlecht einschlafen oder Durchschlafstörungen haben empfiehlt es sich, genau auf die eigene Schlafhygiene zu achten. Das bedeutet, dass Sie vermeiden sollten, am Tage ein Nickerchen zu machen, abends auf koffeinreiche Kost (Kaffee, schwarzer Tee, Schokolade) verzichten und weiterhin die Abendstunden (vielleicht mit kleinen Ritualen verbunden) ruhig gestalten sollten. Hilfreich ist Bewegung und frische Luft, nicht zu empfehlen sind lange, aufregende Fernsehabende. Ach ja, und das Glas Milch am Abend ist nicht nur in Kinderbüchern wirksam…

 

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