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Schreien am Abend
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THEMA: Schreien am Abend

Schreien am Abend #1420

  • Moni
Hallo liebes Forum,

unsere kleine Ludmilla ist jetzt 2 Monate alt und wir haben ein Problem mit dem Schreien am Abend! Jeden Abend so gegen 22 Uhr fängt Sie für eine Stunde an zu schreien. Selbst wenn wir Sie auf dem Arm rumtragen und schaukeln wird es nur minimal besser. Was können wir noch tun?

Danke euch allen
Moni

Aw: Schreien am Abend #1421

  • Merle
  • OFFLINE
  • Neugeborenes
  • Beiträge: 13
Das hört sich nach den berühmten 3-Monats-Koliken an. Das würde sich dann von selbst legen - war bei uns und im Bekanntenkreis auch so. Von daher: Durchhalten!

Mein Tipp: Im Fliegergriff sind die Kleinen am zufriedensten. Und natürlich mal den Träger auswechseln

Aw: Schreien am Abend #1426

  • Patti
Hallo Moni,

bei meinen ersten beiden Kindern (habe jetzt drei) war es genauso. Besonders der Zweite war kaum zu trösten: auf dem Arm mit ihm rumlaufen und ihn dabei heftig hoch- und runterwippen war das einzige, was ihn zur Ruhe brachte und einschlafen ließ. Das war so 4 unendlich lange Monate lang (von wegen Dreimonatskoliken...). Danach wurde es eeetwas besser, aber unruhig war er immer noch, auch tagsüber, und er schlief nur beim Tragen oder Fahren im Kinderwagen ein (also an kalten Winterabenden spazierengehen - was tut man nicht alles für ein bisschen Ruhe). Mit 10 Monaten kamen wir endlich an eine Kinderärztin, die nicht von Dreimonatskoliken oder ähnlichem sprach, sondern von KISS (Kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung). Für ein großes Problem gab es eine einfache Lösung: eine Blockade des obersten Halswirbels bereitete ihm Schmerzen und störte ihn auch in seiner Grobmotorik (Drehen, Robben, Krabbeln usw. sehr spät und schief/asymmetrisch). Die Ärztin schickte uns zu einem Spezialisten und der behandelte ihn mit einem Impuls nach der Methode von Gutmann. Das ist an einem Termin gemacht, danach geht man meist nur noch zweimal zur Kontrolle hin. Und in den darauffolgenden Jahren nur noch bei Auffälligkeiten.
Also, was könnt Ihr tun? Schaut bitte auf folgender Internetseite nach einem entsprechenden Arzt in Eurer Nähe:
www.kiss-kid.de/
Dort gibt es eine Ärzteliste und auch ein sehr interessantes Forum von betroffenen Eltern. Viele haben das gleiche Problem wie Ihr und tauschen sich dort aus. Dort schreiben auch Eltern, deren Kinder erst Jahre später behandelt wurden und die daher Folgeprobleme bekommen haben. Wenn Ihr Eure Tochter in diesem frühen Alter behandeln lasst, wird sie all diese Folgeprobleme nicht bekommen. Mein drittes Kind, das natürlich auch KISS hatte (liegt wahrscheinlich an einem Platzproblem während der Schwangerschaft: ich hatte eher große Babys, bin aber selber eher klein), habe ich natürlich frühzeitig untersuchen und behandeln lassen. Jetzt konnte ich endlich mal erleben, wie einfach es sein kann, ein Baby zu haben. Endlich ein ruhiges, leicht einschlafendes Baby (zur Zeit kriegt er allerdings drei Zähnchen auf einmal, darunter ein Backenzahn - nun müssen wir auch ihn mal in den Schlaf tragen, aber ganz ruhig ohne wippen und nur kurze Zeit).
Auf der Internetseite gibt es auch die Rubrik "Auffälligkeiten". Dort könnt Ihr schauen, ob einige der Symptome auch auf Euer Kind zutreffen. Und unter der Rubrik "Behandlungsverläufe" könnt Ihr auch sehen, wie es Kindern und Eltern erging, wenn die Behandlung erst spät durchgeführt wurde.
Bitte lasst Euch nicht durch einen eventuell langen Weg zum nächstgelegenen Arzt der Liste oder das obligatorische Röntgen davon abhalten, diesen Weg zu gehen. Er ist die Mühe, das Röntgen und die Kosten (man muss meist privat bezahlen) wert. Und Osteopathie hat uns nicht geholfen, das hatte ich vorweg versucht. Und bei der Schreiambulanz vom Universitätskrankenhaus und beim Orthopäden war ich auch. Kann man alles vergessen.

Ich wünsche Euch viel Glück und Ludmilla baldige Gesundheit

Patti

Aw: Schreien am Abend #1429

  • rikarda
Hallo,
vielleicht ist es aber auch einfach nur Bauchweh wegen Blähungen, nichts so gravierendes wie KISS.
Bei meinem Baby (gerade in der 7. Lebenswoche) hilft schon Tagsüber viel im Tragetuch sein und abends wenn die Verdauung einsetzt an der Brust oder mit Beruhigungssauger nuckeln lassen und dabei meine warme Hand auf ihrem Bauch halten. Wärme und meine Nähe tut ihr sehr gut. Sie ist zwar zappelig, aber nach jedem Pups gehts schon viel besser.

grüße von Rikarda
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