Babyjogger,
Buggy, Kombiwagen, Shopper: Schon die verschiedenen Bezeichnungen für
Kinderwagen sind verwirrend! Was ist das alles und was brauche ich für
mein Kind? Um Ihnen bei dieser Frage weiterzuhelfen, erklären wir Ihnen
hier, was sich hinter diesen mysteriösen Bezeichnungen verbirgt. Ein
Kinderwagen gehört mit zu den teuersten Anschaffungen - der Kauf sollte
also gut überlegt sein!
Auch hier empfehlen wir Ihnen, nach
gebrauchten Modellen Ausschau zu halten. Oft findet man fast neuwertige
Wagen zum halben Preis. Besonders ergiebig in Sachen Babyausstattung
sind die regionalen Annoncenblätter.
Egal wofür Sie sich
entscheiden: Lesen Sie sich vor dem Kauf unsere Checklisten zum Thema
Sicherheit und persönliche Bedürfnisse durch!
Kinderwagen Sicherheit und Komfort
Checkliste 1: Sicherheit und Komfort
- Achten Sie auf eine gute Federung, um den Rücken Ihres Babys zu schützen.
- Je größer der Radabstand, desto geringer ist die Gefahr, dass der Wagen kippt.
- Hat der Wagen eine gut zugängliche Feststellbremse, die mindestens auf 2 Räder wirkt?
- Hat das Wagengestell eine Sicherung, die ein plötzliches Zusammenklappen verhindert?
- Ist der Kinderwagen TÜV- oder GS- geprüft? Diese unabhängigen Prüfsiegel bürgen für
Sicherheit und Qualität. - Wenn Ihr Kind schon sitzen kann, sollte ein Sicherheitsgurt vorhanden sein.
- Achten Sie darauf, dass der Kinderwagen keine Kleinteile hat, die sich eventuell ablösen
und vom Baby verschluckt werden können. - Schützt das Verdeck bei Sonne, Regen, Wind und Kälte?
Ist die Liegefläche fest genug? - Hat Ihr Baby ausreichend Platz?
Kinderwagen - Persönliche Bedürfnisse
Checkliste 2: Persönliche Bedürfnisse
-
Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, benötigen Sie eventuell
einen "Parkplatz" im Treppenhaus. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wo
der Wagen hingestellt werden kann, und sprechen Sie zuvor mit dem
Hausmeister bzw. den anderen Mietern. Wenn im
- Haus
schon mehrere Kinder wohnen, kann es zu Platzproblemen kommen. In
diesem Fall sollten Sie auf keinen Fall einen sehr breiten Wagen
kaufen. Achten Sie auf das Gewicht des Wagens, falls Sie den Wagen nach
oben oder in den Keller schleppen müssen.
- Kleinwagen oder Kleinbus? Passen Sie den Kinderwagen Ihrem Kofferraum an!
- Kommen Sie mit dem Klappmechanismus zurecht? Unbedingt testen!!Dies ist
besonders wichtig, wenn Sie häufiger unterwegs sind. - Falls Sie oft Bahn fahren oder gar fliegen, sollte der Wagen besonders leicht und einfach zusammenklappbar sein.
- Denken Sie auch an zusätzliche Ausstattung wie Sonnenschirm, Tasche, Regenhaube oder Winterfußsack.
- Ist
schon das 2. Kind geplant? Dann sollten Sie einen Wagen wählen, bei dem
man ein Kiddy-Board (eine Art Rollbrett, auf das sich das ältere Kind
unterwegs stellen kann) anbringen kann.
Kinderwagen Zubehör
Im Fachhandel können Sie Kinderwagen mit komplettem Zubehör kaufen:
Dazu gehören ein Winter/Sommerfußsack, ein Regenverdeck, Sonnenschirm,
Einkaufsnetz, ein Lammfell und noch diverse andere Kleinigkeiten.
Sie
müssen Ihr Baby natürlich nicht unbedingt in einen Fußsack legen. Für
die Wärme von unten möchten wir Ihnen die Anschaffung eines Lammfells
ans Herz legen. Womit man dann das Baby zudeckt (Kissen, Babydecke,
Fußsack), ist geschmack- und wetterabhängig. Sinnvoll in der
Anschaffung sind auch der passende Regenschutz und ein Sonnenschirm.
Alle anderen Teile wie z.B. Einkaufsnetz oder Trinkflaschenhalter kann
man, muss man jedoch nicht haben.
Kombiwagen
Bei
diesem Wagentyp ist der in der ersten Zeit geeignete Liegeaufsatz
kombiniert mit der Möglichkeit, auf dasselbe Fahrgestell einen
Sportwagenaufsatz zu montieren. Solange das Baby nicht richtig stabil
sitzen kann, sollte noch nicht der Sportaufsatz montiert werden. Es
gibt Kombiwagen mit einer harten Liegeschale oder mit einer weichen
Liegetasche. Meistens sind Fahrgestell, Liegeaufsatz, Sportwagenaufsatz
und Zubehörteile wie z.B. eine Wickeltasche im Gesamtpreis enthalten.
Der Kombiwagen kann von Geburt bis zum Alter von ca. 3 Jahren benutzt
werden.
Babyjogger
Aufgepasst Sportfreunde!
Der Babyjogger ist eine sinnvolle Anschaffung für alle Laufwütigen und
Inliner-Fans! Man kann ihn erst dann verwenden, wenn das Baby gut sitzt
(also ab ca. 9 Monaten). Durch 3 luftgefüllte, große Räder ist er
sowohl geländegängig als auch laufruhig bei größeren Geschwindigkeiten
auf Asphalt und dabei leicht zu lenken. Handbedienbare Bremsen am
Schieber geben die notwendige Sicherheit auch bei schnellerer Fahrt.
Viele Hersteller bieten auch Babytragewannen an, so dass der Jogger
schon von Anfang an eingesetzt werden kann.
Buggy und Shopper
Shopper:
Der Shopper ist ein Sportwagen mit besonders großem, eingebautem
Einkaufsnetz, größerem Radabstand, besserer Federung. Auch er ist erst
ab ca. 9 Monaten geeignet. Für den Transport von Kind und Einkäufen in
der Stadt ist er besonders gut geeignet.
Buggy:
Der Buggy ist ein Sportwagen, der erst für Kleinkinder (frühestens ab
ca. 9 Monaten) geeignet ist. Er ist klein, leicht, klappbar und wendig.
Ein Buggy schafft man sich meist zusätzlich zu einem "richtigen" Kinderwagen an, da er zwar sehr praktisch für Reisen ist, aber keinen
bequemen Liegekomfort bietet. Da er völlig offen ist, ist er
insbesondere bei langen Ausflügen im Winter zu zugig, zumindest für die
ersten 2 Lebensjahre.
|
Kommentare
www. super-buggy.de/kinderwagen
bitte vergesst nicht die sicherheit bei nacht und achtet auf entsprechende Reflektoren.
nun zu dem wichtigsten Dingen
1.Der Platz im Wagen muss groß genug sein, die Kleinen wachsen sehr schnell, da sollte die Liegefläche in der Tragetasche eines Kombikinderwage ns min 70 - 75 cm lang und min 30 cm breit sein. Das Platzangebot bei Wannenwagen ca.80 cm lang und 30 - 35 cm breit. Isolation und Polsterung wären auch sehr wichtig.
2.Schwenkbare Räder, lassen sich einfacher fahren, aber nur auf guten Wegen, sollte man viel auf holprigen Strecken unterwegs sein, sind große gefederte Lufträder zu empfehlen. Wir haben einen Mikrus Alu Sprint , der hat neben große Luftreifen auch eine selbstlenkende Achse und ist auf guten Wegen und auch im Gelände gut zu führen.
3. Das Gewicht eines Kinderwagen sollte auch nicht zu schwer sein, sonst ist man immer auf die Hilfe anderer angewiesen.
9. Und ganz wichtig er sollte ganz einfach, praktisch und bequem zu gebrauchen sein.
LG Katharina
wir haben unsere Tochter Kiara-Malina einen Kombiwagen besorgt, da wir von ihm länger etwas haben als von anderen Kinderwagen. Zusätzlich haben wir noch ein Babytragetuch.
Viele Grüße
Rita
wir haben einen Quinny Freestyler mit 3 Rädern und Feststellbremse in der Mitte der hinteren Querstange. Unser 2. Nachwuchs kommt im Sommer. Damit der Große (2 1/2 Jahre) nicht ständig laufen muss beim Spazierengehen, wollten wir gern ein Kiddy Board kaufen, das kompatibel ist.
Können Sie uns da irgendwie helfen oder eine Empfehlung geben?
Vielen Dank
Birgit
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.