Die Taufkerze haben wir selbst gestaltet - sehr persönlich und einzigartig, wenn auch nicht perfekt. Dafür aber passend zum Taufspruch und von Herzen kommend.
Von den Paten haben wir uns die klassischen Dinge gewünscht: Taufschmuck und Kinderbesteck. Ich habe beides noch von meiner Taufe und halte sie lieb, weil es für mich sehr wichtige Dinge sind. Meine Taufkette habe ich auch täglich getragen bis ich etwa 15 war. Mein Mann bedauert es sehr, dass er solche Erinnungsstücke an seine Taufe nicht hat. Aus diesen Gründen haben wir uns so für unsere Tochter entschieden.
Übrigens haben wir ein sehr schönes (und vermutlich sündhaft teures) Besteck- und Geschirr-Set bekommen, mit schönem Prinzessinendruck in Farbe und eingraviertem Namen. Als Schmuck gab es eine Kette mit einem Schutzengelanhänger - ebenfalls mit Namensgravur.
Von einer Bibel halte ich allerdings auch nicht so viel. Kinder lesen schließlich nur selten darin. Und für die paar schönen und kindgerechten Geschichten gibt es hübsche kleine Pixie-Bücher, die (meiner Meinung nach) besser für Kinder geeignet sind.
Wir haben uns auch sehr über die Geldgeschenke gefreut. Haben wir aber auch extra gesagt, da unsere Tochter im Laufe der nächsten 8 Wochen einen neuen Autositz braucht, den wir ansonsten nicht so einfach finanzieren könnten. Auch Kleidung haben wir uns ausdrücklich gewünscht. Gerade den Frauen mit bereits erwachsenen Kindern macht es so viel Spaß, Kleidung für Babys zu kaufen - und die nächste Kleidergröße kommt bestimmt.
Spielzeug haben wir ausdrücklich nicht gewünscht. Lea hat schon so viel und ich bastel ihr lieber selbst etwas, das dann auch genau ihren Interessen entspricht.
Am meisten haben wir uns aber über die Texte in den Karten gefreut. Klingt vielleicht blöd, aber das war eigentlich schöner als die ganzen Geschenke.